Das Netz auf Papier: Das Webstandards-Magazin
Print ist zwar tot, stirbt aber trotzdem nicht. Das dass auch für Printerzeugnisse rund um das Netz gelten kann, beweist das mittlerweile etablierte T3N-Magazin, das ich seit der dritten Ausgabe im Abo habe und dessen 18tes Werk kurz vor der Auslieferung steht. Bei meinem lokalen Cocktaildealer am Platz stieß ich nun letztens auf das Webstandards-Magazin und befand in meiner Caipirinha-Euphorie das Magazin für äußerst interessant und lesenswert. Nach ein paar Tagen war auch mein Gedächtnis wieder vollständig hergestellt und ich schloss kurzerhand das Abo online ab. Positiv: Ich konnte mir sogar noch die vorherige Ausgabe liefern lassen.
Das ganze Webstandards-Magazin erinnert mich zwar schon stark an die T3N, aber das muss ja nicht unbedingt negativ sein. Der News-Teil am Anfang fällt kürzer aus, dafür gibt es mehr Platz für Artikel, die in folgende Rubriken gegliedert sind:
- E-Business + Trends
- Webdesign
- Accessibility + Usability
- Web-Anwendungen
Was hier auffällt: Die Einteilung ist praktisch veranlagt und nicht so Plattformspezifisch wie in der T3N mit seinem fixen TYPO3-Teil. Die Themen der aktuellen Ausgabe lesen sich dementsprechend gut:
- Grids vs. Design
- CSS-Spezifität
- Diskussionsrunde Frameworks
- Wireframes & Prototyping
- Web2Print
- CSS-Frameworks
- Icons im Eigenbau
- Erste Schritte mit 960.gs
- Accessibility-Tools
- TYPO3 standardkonform
- PHP-Frameworks
- Druck-Stylesheet mit MooTools
- OpenWeb-Kolumne
Unter den Autoren finden sich viele Bekannte, z.B. Heiko vom Webstandard-Blog oder Peer von Selbständig im Netz. Der größte Teil der Autorenschaft ist aber gemeinläufig besser als “Die Webkrauts” bekannt.
Als einzig störend empfinde ich lediglich die mit Informationen sehr knausrige Website zum Magazin. Da dürfte schon etwas mehr stehen – keiner erwartet ja ein ähnliches Portal wie es um die T3N (und das ehemalige Hype) aufgebaut worden ist. Trotzdem: Ohne beide Ausgaben intensiver studiert zu haben (das passiert im Urlaub) bin ich äußerst positiv angetan und kann euch das Webstandards-Magazin guten Gewissens empfehlen.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Ben am 20. Oktober 2009 um 16:48 veröffentlicht und unter Webdesign abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |



vor 8 Monaten
Super Info! Hab mir das Webstandards-Magazin direkt mal gekauft. Finde es echt sehr interessant. Denke über ein Abo nach. 28 Euro für vier Ausgaben im Jahr ist ein fairer Preis, denke ich.