Wacom Bamboo Pen & Touch

Es ist schon eine Weile her, seit ich mein letztes Grafiktablett eingesetzt habe. Bei jedem Portrait allerdings, das ich freistellen musste, erwachte die Sehnsucht nach diesem Eingabegerät erneut. Bei neuerdings las ich dann vom neuen Wacom Bamboo Pen & Touch, dass die Eigenschaften eines herkömmlichen Grafiktabletts mit einer Multi-Touch-Funktion verbindet. Multi-Touch habe ich ja schon beim iPhone sehr schnell schätzen gelernt. Da das Bamboo nur etwa 90 Euro kosten sollte, habe ich es kurzer Hand bestellt.

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Die Anmutung ist wirklich richtig edel für ein relativ günstiges Produkt. Auch die Verpackung machte klar, dass Wacom hier bewusst auf die Gadgetaffine Zielgruppe setzen will. Geboten bekommt man also ein relatives kleines Touchpad mit zwei Eingabemöglichkeiten. Zum einen kann man wie  gewohnt per Stift den ganzen Bildschirm steuern. Etwas ungeschickt war von mir, nur das kleine Tablett zu kaufen. Denn mit meinen beiden 24″ Widescreen-Monitoren habe ich eine Auflösung von 3840*1080 Pixeln, die das Bamboo komplett auf sich abzubilden versucht. Kleine Bewegungen haben hier große Auswirkungen. Benutzen kann man es aber dennoch ziemlich gut.

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Der zweite Eingabemodus ist der erwähnte Multi-Touch-Modus, bei dem man mit bis zu vier Fingern das Tablett wie ein Touchpad seines Notebooks einsetzen kann. Was auf den ersten Blick ziemlich verlockend aussieht, verschwindet im Alltag schnell aus dem Bewusstsein. Das mag daran liegen, dass ich es einfach gewohnt bin, mit der Maus zu arbeiten. Aber das Tablett nimmt schon relativ viel Arbeitsfläche weg, so dass es bei mir meistens unter den Monitoren verschwindet. Als Alltagseingabegerät nutze ich es in jedem Fall nicht.

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Auf der linken oder rechten Seite, man kann das Bamboo nämlich auch als Linkshänder an sich anpassen, bietet das Tablett konfigurierbare Buttons. Wirklich Sinn machen die aber wohl nur, wenn man auch die Multi-Touch-Funktion nutzt. Da ich mich auf den Einsatz als Tablett beschränke, habe ich die Buttons noch nicht genutzt.

Tolles Tablett mit Zusatzfunktionen

Wegen der Multi-Touch-Funktion hatte ich es gekauft, aber eingesetzt habe ich es bisher nur als Grafiktablett. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn diese Aufgabe erledigt das Bamboo wirklich gut. Die Abstufungen sind sehr fein und das Freistellen von großen und kleinen Bildern geht definitiv besser von der Hand als nur mit der Maus. Obwohl auch hier ein Wermutstropfen bleibt, denn der dauerhafte Druck des Stiftes setzt aus irgendeinem Grund den Prozessor meines Computers unter Höchstlast, was der mit lauten Lüfterorgien quittiert.

Ein faires Angebot ist das Bamboo für derzeit 80,95 Euro aber allemal.

Als Zusatzinfo für euch hier noch die Technischen Daten, die Wacom angibt:

Funktionen und Vorteile

  • Neues Tablett- und Stift-Design
  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Anpassbare Express-Keys
  • 16:10 Wide Screen Format im aktiven Arbeitsbereich für Pen & Touch
  • extrem flach: weniger als 10 mm hoch
  • Integrierter Stifthalter
  • Anpassbare Schalter am Stift
  • Drucksensitiver Stift
  • NEU: 1024 Druckstufen

Technische Daten

  • Tablett
    • Abmessungen: 248 x 176 x 8.5 mm
    • Format 16:10
    • Aktive Fläche (BxT) Touch: 125 x 85 mm
    • Aktive Fläche (BxT) Pen: 147 x 92 mm
    • Auflösung Stift Eingabe: 2540 lpi
    • Auflösung Touch Eingabe: 101.6 lpi
    • maximale Lesehöhe: 16 mm
    • Schnittstelle: USB
    • Express Keys: 4
    • für Links- & Rechtshänder geeignet: ja
    • Gewicht: ca. 360g
  • Stift
    • Abmessungen: 154.0 x 11.8 mm
    • Gewicht: ca. 15g
    • programmierbare Schalter: 2
    • Radierer: ja
    • Druckstufen: 1024

2 Kommentare

  1. Ich finde solche “Grafiktablett” ganz nett, also als Spielzeug. Ich selbst besitze eines und habe damit regelmäßig Spaß :) (Das Kind im Mann :D)
    .-= Webkatalog-Freund´s letzter blog-Eintrag: =-.

  2. Das Grafiktablett ist gut gemacht, nur für meine Zwecke zu klein!
    Design ist sehr gut gelungen!

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