Microsoft hat ein Faible für eine komplizierte Produktpolitik. Genau wie bei Windows Vista gibt es von Windows 7 sechs verschiedene Versionen – jeweils in 32 oder 64 Bit. Da muss ein normaler Nutzer erstmal durchblicken welches Windows nun das richtige für ihn ist.

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Wer danach aber in den nächsten Laden rennt und sich die passende Version kauft, verschenkt unter Umständen bares Geld. Es gibt nämlich so einige Wege an Windows 7 zu kommen und dabei ordentlich zu sparen. Ich habe versucht alle für Euch zusammenzutragen. Wer noch weitere (legale!) Möglichkeiten kennt, dem wäre für einen Kommentar dankbar.

Umsonst | Studenten: MSDN-AA

Über das Microsoft Developer Network Academic Alliance (kurz: MSDN-AA)-Programm können Studenten kostenlos in den Genuss von Windows 7 kommen. Am besten prüft ihr deshalb mal bei eurer Uni oder Fachhochschule nach, ob sie im Programm mitmacht. Meines Wissens ist es oft so, dass leider nur Studenten bestimmter Fachrichtungen Anspruch darauf haben. Näheres dazu an eurer Uni.

35 € | Studenten: Windows für Studenten

Wer über oben genanntes Programm nicht an eine kostenlose Windows-Version kommt, kann als normaler Student auch Windows 7 für 35 € erstehen. Obacht allerdings: Wählt bei der Auswahl aus, dass ihr euch in einer Domäne anmelden müsst, dann gibt’s statt Home Premium die Professional-Version. Die Aktion gilt allerdings nur bis zum 28. Februar 2010 und ihr bekommt nur einen Download-Link für ein Update. Eine richtige Neuinstallation ist zwar möglich, benötigt aber einige Vorbereitungen. Mehr dazu in einem anderen Beitrag.

Umsonst – 20 € | Update-Coupons für Vista-Käufer

Wer in jüngster Vergangenheit einen Computer mit Windows Vista gekauft hat, hat unter Umständen Anspruch auf ein kostenloses Upgrade auf Win 7. Dazu solltet ihr bei Kauf einen Coupon (Voucher) erhalten haben, eventuell können auch einige Hersteller eine geringe Versandpauschale dafür nehmen. Wer sich einen Dell gekauft hat, kann sich hier für das Update anmelden.

70 € | System Builder

“System Builder”-Versionen (oft auch OEM-Versionen) sind eigentlich für Zwischenhändler gedacht, werden aber auch an Endkunden verkauft. Damit gibt’s Windows 7 Home Premium schon ab ca. 70 Euro – immerhin 40 Euro gespart.

190 € | Family Pack (3 Lizenzen)

Wer zu Hause mehrere Computer auf Windows 7 umstellen will, kann mit dem Family Pack sparen. Für  ca. 190 Euro gibt’s drei Lizenzen der Home Premium Variante. Die Rechner müssen dabei in einem Haushalt stehen, dafür ist die kommerzielle Nutzung nicht ausgeschlossen.

88 € | Update

Wer schon in Besitz einer Vorgängerversion ist (Vista, XP, etc) kann mit einer Update-Version nochmal ein paar Euro sparen. Gibt’s ab ca 88 Euro.

Hinweis: Dieser Artikel ist Teil der Serie “Umstieg auf Windows 7″. Bisher erschienende Artikel:

  1. Der Umstieg auf Windows 7
  2. Die wichtigsten Neuerungen