Ben
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Beiträge von Ben
iPhone: Rechner per TeamViewer fernsteuern
09. Mrz
Über TeamViewer muss man nicht mehr so viele Worte verlieren. Eins der besten Programme zur Fernwartung und Fernsteuerung eines Rechners. Wer daran zweifelt, kann ja mal bei Caschy reinschauen. Heute morgen stieß ich dann zufällig auf die iPhone-App von TeamViewer. Kostet nix, kann man also mal testen. Anangs war ich leicht skeptisch – wie soll es auch funktionieren mit einem iPhone den heimischen Rechner fernzusteuern? Aber, wie es halt so ist, die Bedienung ist wirklich intuitiv und flutscht gut vom Finger. TeamViewer läuft stabil und bietet eine ordentliche Geschwindigkeit. Da kann man nichts dran meckern.
Fazit: Tolle App, kann was. Für Notfall-Operationen von unterwegs auf jeden Fall gut zu besitzen und gebrauchen, von längeren Service-Einsätzen damit würde ich absehen. Und da es für Umme ist, kann man auch nichts falsch machen.
TYPO3: Lightbox-Bilder in tt_address
18. Feb
tt_address ist eine sehr nützliche und vielfältige Erweiterung für TYPO3. Standardmäßig lassen sich Orte oder Mitarbeiter in einer Adressliste ausgeben, aber auch viele Extensions wie z.B. cal greifen gerne auf tt_address zurück.
Will man in einer Adress-Liste Fotos ausgeben, so werden diese Standardmäßig ohne Klick-Vergrößerung angezeigt. Folgendes Code-Snippet definiert für ein beliebiges Template die Lightbox-Vergrößerung und auch direkt Links der Felder Website und E-Mail (inklusive Spam-Schutz):
[PHP]
templates.beispiel {
image {
file.maxW = 182
imageLinkWrap = 1
imageLinkWrap.enable = 1
imageLinkWrap.typolink {
parameter.cObject = IMG_RESOURCE
parameter.cObject.file.import.data = TSFE:lastImageInfo|origFile
ATagParams = rel=”lightbox”
ATagParams.insertData = 1
}
}
email.typolink.parameter.field = email
www.typolink.parameter.field = www
address.br =1
description.br =1
}
[/PHP]
Facebook mit neuer Startseite
09. Feb
Facebook hat sich also eine neue Startseite verpasst. Informationen sollen strukturierter und einfacher zugänglich sein – ein nötiger Schritt. Die Praxis wird zeigen, ob es taugt.
Mehr auch auf der offiziellen Erklärbär-Seite von Facebook. Meine zwei Cents: Zwar ein nötiger Schritt, aber bei Facebook nervt vor allem die schäbbige Performance. Teilweise ist das Gesichtsbuch kaum benutzbar. Ausserdem bin ich gespannt, wie den ersten Spam-Versuchen begegnet wird, die mich in der letzten Woche erreicht hatten (tolle Sex-Profil-Anfrage-Weiber…). Immerhin: Bei Facebook ist Bewegung drin. Das kann man ja vom StudiKZ nicht behaupten.
Interview: Fairix – Mit Menschlichkeit zum Erfolg
01. Feb
Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen. Das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.
sagte eins John F. Kennedy. Nie trafen diese Worte besser zu als heute: Der von Mensch gemachte Klimawandel ist bittere Realität, der Spalt zwischen erster und dritter Welt entwickelt sich immer mehr zu einem unüberbrückbarem Graben und weil wir sonst keine Probleme haben, dürfen wir noch eine der schlimmsten (die schlimmste?) Wirtschaftskrisen ausbaden.
Genau in diesen Zeiten haben sich Frederik Landshöft und Kevin Droßard zusammengetan und selbstständig gemacht – aus Überzeugung: Mit Fairix haben sie den Marktplatz für ökologische und fair gehandelte Produkte geschaffen. Statt zu jammern, zu zaudern, abzuwarten haben beide einfach gemacht und mit Fairix eine wirklich gute und vor allem dringend nötige Plattform geschaffen. Ich hatte das Vergnügen Frederik ein paar Fragen stellen zu dürfen.
Frederik, Du bist einer von zwei Köpfen hinter Fairix, dass Ende 2009 an den Start ging. Was ist die Idee von Fairix?
Fairix.de ist der Online-Marktplatz für nachhaltige Marken. Die Anbieter von Produkten mit einem ethischen Mehrwert können über fairix.de Produkte aus allen Lebensbereichen, von Kosmetik, über Kleidung, Bücher und Feinkost, bis hin zu Möbeln verkaufen. Dadurch entsteht sehr schnell ein riesen Angebot von nachhaltigen Produkten. Dem bewussten Konsumenten offenbart sich so die gesamte Vielfalt nachhaltigen Konsums. Und das macht vor allem eins deutlich: Man kann heute sehr stylisch und elegant leben und dabei trotzdem verantwortlich konsumieren.
Wie kamt ihr darauf zusammen Fairix zu starten? Wolltet ihr unbedingt etwas zu zweit machen und habt nach der Idee gesucht oder hat euch die vielmehr die gemeinsame Idee euch getrieben?
Die Idee hatte Kevin 2007. Er ist mit bio groß geworden, beide Eltern arbeiten in dem Bereich. Und so haben ihn diese Themen ziemlich umgetrieben. Vor allem die Frage, wie ökologische und soziale Nachhaltigkeit miteinander einher gehen können. Eine Frage, die die klassische Bio-Szene bis noch vor wenigen Jahren ziemlich verpennt hat. Er hat dann aber bald gemerkt, dass solch ein Marktplatz alleine eigentlich nicht zu schaffen ist und hat mich gefragt ob ich mit einsteige. Ich studierte gerade Entwicklungspolitik und war viel in Entwicklungsländern unterwegs. Dort habe ich hautnah erfahren unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben und arbeiten. Als Kevin mich fragte und ich das Potential in der Idee erkannte, war ich sofort begeistert. Das war im Oktober 2007. Im folgenden Januar haben wir dann fairix gegründet.
Von der ersten Idee bis zum fertigen Konzept ist es ja ein weiter Weg. Wie sieht euer Weg aus? Viel Schreiberei, Kostenanalysen, Zahlenspiele und Co. oder seid ihr mehr die Macher nach dem Motto „das entwickelt sich schon beim Arbeiten“?
Wir sind zunächst einfach hands-on in das Geschäft eingestiegen. Kevin hat einen kleinen Shop programmiert und auf der Biofach-Messe in Nürnberg haben wir gleich im Februar 2008 heftig angefangen Akquise zu machen. Die Resonanz war aber so positiv und riesig, dass wir dann beschlossen haben, das Ganze etwas professioneller aufzuziehen. Wir haben uns Entwickler ins Team geholt, einen Businessplan geschrieben etc. und sehr sehr viel gelernt. Konzepte, Kostenanalysen und Zahlenspiele sind schon wichtig, es braucht aber vor allem auch Unternehmergeist: einfach anfangen und der Rest kommt dann schon.
Ihr habt Fairix bislang aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln gestemmt – Respekt und Glückwunsch dafür. Jetzt gibt’s aber kein Kneifen mehr. Wann war für Dich der Point-of-no-return erreicht, der Zeitpunkt nachdem es kein Zurück mehr gibt?
Danke! Von dem Moment an als ich mich für das Projekt entschieden hatte, gab es schon kein zurück mehr. Da gab es nie irgendwelche Zweifel. Wahrscheinlich kann man all die Rückschläge – die unweigerlich kommen – nur so verpacken und in Positives umwandeln.
Wie hoch ist der persönliche Druck, wenn man so intensiv in einem Projekt hängt? Muss Fairix ein Erfolg werden?
Fairix wird ein Erfolg! Von Druck würde ich hier gar nicht sprechen. Man spürt zwar die Eigenverantwortung, schließlich gibt es hier keinen Chef der das letzte Wort hat. Aber vor allem macht es einfach nur eine Menge Spaß.
Ihr seid recht aktiv im sozialen Netz, nutzt Twitter und Facebook. Es fällt sofort auf, das nicht nur der übliche Marketing- und Verkaufssprech fehlt – ihr kommuniziert auch richtig mit den Leuten und nehmt das Feedback ernst. Wie wichtig sind für euch die neuen Medien, um Fairix voranzubringen?
Wir denken, dass die neuen Medien eine sehr große Rolle spielen. Für uns sind sie ein sehr guter Weg mit unseren Kunden und Partnern zu sprechen und uns mit ihnen auszutauschen. Über die sozialen Netzwerke lässt sich ganz einfach noch mehr Menschlichkeit in die Wirtschaft bringen. So können wir auch allen zeigen: wir sind zwei ganz normale junge Typen und kein fieser Großkonzern.
Eure „Umschau“ ist, wenn man so will eine Art „Google News für Nachhaltigkeit“. Damit bekommt Fairix auch einen Plattformcharakter. Viele Unternehmen würden sich das nicht trauen – ich gehe mal davon aus, dass ihr die Inhalte nicht kontrolliert.
Für uns kann bewusster Konsum eben nur durch ausreichend Information funktionieren. Und auch im Nachrichten- und Blogbereich gibt es sehr viele qualitativ sehr hochwertige Medien und NGOs die sich mit Nachhaltigkeit und grünem Lifestyle beschäftigen. Jemand der sich nicht beruflich damit auseinandersetzt verliert da schnell den Überblick. Deshalb wollen wir in der Umschau ähnlich dem Marktplatz einen Überblick darüber bieten, was aktuell im nachhaltigen Bereich diskutiert wird. Hier arbeiten wir nur mit ausgewählten Partnern zusammen. Die Inhalte werden von uns nicht abgeändert oder verfälscht.
Nicht nur Fairix.de hat ein modernes Layout, viele der Produkte – beispielsweise in der Rubrik „Mode“ – sehen richtig gut aus. Die Begriffe „Style“ und „Fairtrade“ bringt man ja nicht zwangsläufig miteinander in Verbindung – bei Fairix trifft das aber zu. Bewusst oder Zufall?
Das ist absolut gewollt! Nachhaltiger Konsum ist längst aus der Schmuddelecke raus und steht für Lifestyle, Eleganz und Qualität. Dafür steht auch fairix.de!
Jetzt ist Fairix erst frisch am Start – wo soll’s noch hingehen, was können wir noch von Fairix erwarten?
Eine Menge. Wir wollen ein umfassendes Angebot an nachhaltigen Produkten schaffen und alle Lebensbereiche abdecken. Wir haben bereits viele tolle neue Anbieter und Produkte in der Hinterhand und auch sonst wird noch viel passieren. Lass Dich also überraschen!
Zum Schluss: Dein Plädoyer für nachhaltigen Konsum.
Wählen ist Demokratie. Aber auch in der Wirtschaft können wir abstimmen. Mit jeder Kaufentscheidung stimmen wir für oder gegen ein faireres Wirtschaften. Das ersetzt nicht den politischen Weg um Wandel zu erzeugen, ist aber ein ganz wichtiger Baustein für eine bessere Welt! UN dazu kann jeder ganz leicht beitragen. Gleichzeitig tut man noch etwas für die Gesundheit und hat viel länger etwas von der hohen Qualität der Produkte. Darum: Kauft Bio, Fair Trade, neue Energie und werdet oder bleibt einfach fair zur Umwelt, fair zum Menschen!
Danke für das Interview und viel Erfolg mit Fairix.
Vielen Dank!
Syncing.net: Datensynchronisation für Windows PCs (mit Verlosung)
26. Jan
Kurz vor Weihnachten trudelte bei mir die Anfrage ein, ob ich nicht Syncing einmal vorstellen wollte – eine (kostenpflichtige) Software zur Synchronisation von Daten und Outlook auf mehreren PCs. Da dies die erste Anfrage dieser Art in diesem Blog ist, möchte ich ein paar Worte vorab verlieren:
Ich kann nicht verhehlen, dass es mich die erste Anfrage dieser Art natürlich zumindest ein ganz klein wenig stolz gemacht hat – immerhin glaubt jemand, dass hier eine passende Zielgruppe mit einer gewissen Größe mitliest. Trotz der Bauchpinselei habe ich mir gut überlegt, ob ich die Software vorstellen möchte und dazu vor der Kontaktaufnahme mit dem Hersteller mir das Produkt genau angeschaut und getestet. Ergebnis: Man kann es für bestimmte Aufgaben brauchen – daher stelle ich es Euch vor. Es ist für mich kaum absehbar, ob / wann / wer / wie oft noch ein Hersteller anfragen wird. Ich werde aber immer eine Einzelfallentscheidung treffen und nur vorstellen, was auch etwas taugt. Ein zusätzlicher Anreiz, wie Lizenzen zur Verlosung o.Ä. sind dafür nicht ausschlaggebend, aber freuen mich natürlich (und hoffentlich auch euch).Nun aber genug der Worte vorab, schauen wir uns das Programm mal an.
Syncing.net – Daten und Outlook synchronisieren
Syncing.net bezeichnet sich selbst als Synchronisationslösung für Outlook und andere Daten (auch in dieser Reihenfolge) und richtet sich an kleinere Unternehmen und Privatleute, die mit Windows arbeiten. Syncing läuft dabei im Hintergrund und gleicht Ordner und Outlook-Daten ab, sobald eine Online-Verbindung da ist. Die Daten werden dabei aber nicht online gespeichert (wie z.B. bei Dropbox), sondern alle beteiligten Rechner müssen gleichzeitig online sind. Wahlweise kann man jedoch eine Option zuschalten, die 200 MB der Daten verschlüsselt online vorhält.
Die Einrichtung
Syncing.net zeichnet sich durch eine besonders nutzerfreundliche Oberfläche aus – damit kommt jeder klar. Am Anfang kommt natürlich die obligatorische Frage nach dem Konto – ein neues anlegen oder ein bereits bestehendes nutzen.
Danach wählen wir aus, welche Option wir konfigurieren möchten.
Ordnersynchronisation
Ich entscheide mich als erstes für den Ordner-Sync. Als erstes müssen wir für einen passenden Namen dafür angeben.
Danach wählen wir aus, wo der Ordner liegt.
Zum Schluß können wir andere Benutzer zum Sync einladen.
Syncing.net arbeitet danach im Tray unbemerkt weiter, wie man es es kennt. Durch einen Klick auf das Symbol bekommt ihr den Status.
Ich habe testweise einen anderen User eingeladen, um die Syncronisation zu testen. Der andere Nutzer bekommt die Aufforderung per E-Mail, installiert die Software und kann danach dem Ordner “beitreten”.
Ist das passiert, arbeitet Syncing.net und synchronisiert die Dateien im Hintergrund.
![]()
Fortschrittsanzeige gehört natürlich mit dazu.
Alles in allem macht Syncing.net das, was es machen soll: Es synchronisiert die angebenen Ordner – wenn beide Rechner online sind. Im Gegensatz zu Dropbox o.Ä. setzt nur die interne Festplatte Beschränkungen, dafür werden keine Daten online vorgehalten.
Outlook-Sync für Anfänger
So positiv ich von dem Ordner-Sync angetan bin, so nutzlos finde ich den Outlook-Sync. Der synchronisiert lokale E-Mail-Ordner und Kalender. Heisst: IMAP-Ordner werden nicht unterstützt, weshalb ich die Funktion auch nicht näher testen konnte. Der angekündigte Abgleich mit Mobilgeräten ist dann auch eher ein Reinfall – denn gemeint ist eigentlich nur das iPhone, was auch nur in Zusammenspiel mit einem MobileMe-Account geht – und der kostet.
Sind wir ehrlich: Mit Googlediensten kriegen wir das alls genauso gut hin, wenn wir auch eventuell bei dem Ordner-Teilen etwas tricksen müssen und Outlook 2007 von Hause aus Google-Kalender auch nur lesen kann und nicht schreiben. Alternativ gibt es auch Exchange-Konten bei diversen Anbietern für 10 Euro im Monat, bei dem dann auch Webmail-Zugriff und der Zugriff über ein iPhone oder Blackberry möglich ist.
In der Praxis lässt sich der Sync wesentlich eleganter mit Thunderbird und diversen Webdiensten erledigen – für unsereins wahrscheinlich kein Problem. Syncing.net hat aber defintiv eine andere Zielgruppe: Den Outlook-Benutzer, der sich mit technischen Hürden nicht auseinandersetzen will, der von IMAP oder Exchange noch nie was gehört hat oder jemals hören will. Er will einfach, dass es funktioniert. Und genau da setzt Syncing.net an – und funktioniert sicherlich gut.
Fazit und Verlosung
Der Outlook-Sync ist bestimmt für eine bestimmte Zielgruppe interessant, ich bräuchte ihn aber nicht. Im Gegensatz dazu ist die Ordner-Synchronisation überaus interessant – vor allem weil sie so einfach funktioniert. Passenderweiser wird auch nur eine “File Sharing Version” angeboten, die auf den Outlook-Kram verzichtet. Permanent Fotos mit den Schwieger-Eltern oder der Oma austauschen? Kein Problem! Syncing.net ist so einfach, das kapiert sogar die Oma. Einziger Wehrmutstropfen: Macs müssen draussen bleiben.
Und jetzt kommt noch was Nettes für Euch: Man hat mir 6 Pro Lizenzen im Wert von jeweils 95,08 € zur Verfügung gestellt, die ich unter Euch verlosen darf. Zwei von Euch dürfen sich also über drei Pro Lizenzen freuen. Hinterlasst einfach bis zum 1. Februar 12:00 Uhr einen Kommentar – fertig.
TYPO3: Update von tt_news auf Version 3.0.1
21. Jan
TT_News ist die Erweiterung für TYPO3 – es gibt manche Seiten, die bestehen fast ausschließlich aus News-Datensätzen. Schon im Dezember erschien die aktuelle Version 3.0.1, die einige Neuerungen bringt – unter Anderem eine bessere Verwaltung im Backend, mehr Perfomance und auch den lang erwarteten option split für Bilder.
Heute habe ich drei verschiedene Installationen geupdatet und bin mit der neuen Version sehr zufrieden. Trotzdem sollte man einige Dinge beim Update beachten – welchen kleine Stolpersteine mir begegnet sind, lest ihr in diesem Artikel.
Updateprozess von tt_news
Vor dem Updaten gilt: Sichert die Datenbank! Nur so könnt ihr das Update rückgängig machen, falls doch alles in die Hose geht.
Der Updateprozess von tt_news ist relativ einfach und wohlbekannt: Über den Extension Manager aktualisieren wir die Extension. Danach bietet tt_news einen eigenen Updater an, um veraltete Einstellungen automatisch zu aktualisieren.
Kleinere Stolpersteine
Auch wenn das Update an sich problemlos funktioniert, so haben sich einige Einstellungen innerhalb von tt_news geändert. Die folgenden Hinweise solltet ihr also wenn möglich vor dem Update schon beheben, damit erst direkt eine Unstimmigkeiten auftreten.
Keine SinglePid definiert
In der Version 3 ist eine Definition der singlePid, also welche Seite für die Einzelansicht bestimmt ist, zwingend notwendig. Ist keine Seite für die Einzelansicht definiert, gibt es nur die Fehlermeldung “plugin.tt_news ERROR: No singlePid defined”.
Der Fehler tritt überall auf, selbst in der Einzelansicht. An und für sich ein zu begrüßender Schritt, war die nicht Definition er SingleView doch eine häufige Fehlerquelle. Blöde: Hat man bislang alle SingleViews über die Kategorien/Rubriken zugewiesen, erscheint der Fehler trotzdem. Man trägt nun also in jedem Plugin per Hand eine Einzelseite nach oder setzt diese einmal global im Setup – die Pid der Rubrikeinstellungen überschreibt beide Einstellungen in der Praxis:
plugin.tt_news.singlePid = 6173
Benutzerrechte der Kategorien setzen
Auch bislang gab es ja die Möglichkeit, bestimmten Benutzern nur einen Teil der Rubriken zugänglich zu machen. Entweder über die Backend-Benutzergruppe oder den Backend-User.
Neu ist, dass diese Option zwingend gesetzt sein muss – ansonsten hat der Benutzer gar keinen Zugriff auf irgendwelche Kategorien. Selbst dann nicht, wenn die Kategorien-Datensätze in seinem Verzeichnisbaum liegen.
Das finde ich persönlich sehr nervig, da ich auch keine Möglichkeit gefunden habe, dieses Verhalten zu deaktivieren. Wer also in einer TYPO3-Installation mehrere Seiten betreibt, organisiert eventuell vorher besser einmal das was die Nutzer da angerichtet haben und fügt einer Backendgruppe alle Root-Kategorien hinzu. Jedem Benutzer wird dann die Gruppe zugeweisen. Natürlich haben auch weiterhin die Nutzer nur Zugriff auf die Kategorien und News, die auch in ihrem Verzeichnisbaum liegen.
Pagebrowser anpassen
Neu ist auch verbesserter Pagebrowser, der endlich auch nicht mehr in Tabellenform ausgegeben wird. Die Standard-Konfiguration ist allerdings etwas fragwürdig, so dass eventuell ganz schön viele Links und lange Links zustande kommen.
Wer den neuen Pagebrowser deaktivieren und wieder den alten nutzen will, setzt im Setup Folgendes:
plugin.tt_news.usePiBasePagebrowser = 0
Besser ist der neue Browser natürlich schon, den man mit ein paar Handgriffen auch etwas anpassen kann:
plugin.tt_news {
usePiBasePagebrowser = 1
pageBrowser {
maxPages = 5
showResultCount = 0
showPBrowserText = 0
dontLinkActivePage = 1
showFirstLast = 0
pagefloat = center
showRange = 0
hscText = 1
showResultsNumbersWrap = |
browseBoxWrap = <div>|</div>
showResultsWrap = <div>|</div>
browseLinksWrap = <div>|</div>
disabledLinkWrap = <span>|</span>
inactiveLinkWrap = |
activeLinkWrap = <span>|</span>
activeLinkWrap.stdWrap.wrap = <span>|</span>
}
}
Der oben stehende Code sorgt dafür, dass einige nicht wirklich zwingende Informationen nicht angezeigt werden.
Mehr-Link entfernen oder anpassen
Ich bin ja kein Freund dieser stumpfen “mehr”-Links. Meistens habe ich die deaktiviert, beziehungsweise den Marker aus dem Template entfernt. Der ist nun aber out-of-date und der More-Link muss übers Setup deaktiviert werden:
plugin.tt_news.dsiplayList.subheader_stdWrap.append >
DNS-Server in der Fritz!Box umstellen
09. Jan
Die Gründe einen alternativen DNS-Server zu verwenden, sind verschieden: Ob gegen Internetzensur, für mehr Geschwindigkeit oder um sicherer zu surfen.
Ist die Entscheidung einmal gefallen, scheitern Nutzer einer Fritz!Box jedoch oft daran, denn eine Option die DNS-Server über das Webinterface zu ändern gibt es (noch) nicht. Bleibt die Alternative über Telnet, die aber etwas mühselig ist: Telnet muss erst per Telefonkommando aktiviert werden, per Telnet-Client einloggen und per (meistens) unkonfortablen Text-Client in den Einstellungen rumfuhrwerken.
DNS-Server einfach(!) verändern
Aber das geht zum Glück auch einfacher und schneller. Wir müssen dazu nur:
- Einstellungen der Fritz!Box über die Weboberfläche sichern
- Die Einstellungen overwrite_dns1 und overwrite_dns2 mit einem Texteditor in der export-Datei bearbeiten
- Die Zeile NoChecks=yes in der Export-Datei hinzufügen
- Und die Einsellungen wieder in der Fritz!Box einspielen
Der Vorgang dauert keine zwei Minuten.
Einstellungen sichern und DNS-Server verändern
Zuerst müssen wir die Einstellungen der Fritz!Box exportieren, dass geht über “Einstellungen – System – Einstellungen sichern”. Ihr erhaltet daraufhin eine Datei mit der Endung “.export”, die ihr am Besten auch direkt noch einmal sichert – safety first.
Danach können wir die Datei einfach mit einem Text-Editor (z.B. TextEdit unter Mac oder Notepad unter Windows) ändern. Zu ändern sind die Einstellungen für overwrite_dns1 und overwrite_dns2 auf den Nameserver unserer Wahl. Vorher:
overwrite_dns1 = 0.0.0.0;
overwrite_dns2 = 0.0.0.0;
Und nachher (als Beispiel die OpenDNS-Server von Google):
overwrite_dns1 = 8.8.8.8;
overwrite_dns2 = 8.8.4.4;
Aber aufpassen: Die Einstellungen gibt es jeweils zwei mal. Also doppelt ändern!
Checksumme deaktivieren
Würden wir die Datei jetzt speichern und wieder einspielen, würden wir mit der folgenden Fehlermeldung konfrontiert:
Wiederherstellen der Einstellungen fehlgeschlagen
Beim Wiederherstellen der Einstellungen ist ein Fehler aufgetreten.
Die angegebene Datei ist keine gültige Import-Datei.
Da wir die Datei verändert haben, ist die ursprüngliche Checksumme unkorrekt. Um dies zu umgehen müssen wir die Checksumme deaktivieren.
Vor der Zeile
**** CFGFILE:ar7.cfg
fügen wir jetzt noch die folgende Zeile ein
NoChecks=yes
und speichern unsere Export-Datei. Über das Menü können wir die Einstellungen jetzt einfach wiederherstellen, die Box startet neu und wir sind durch.
Überprüfung der Einstellungen
Ob eure Fritz!Box jetzt auch wirklich mit den neuen DNS-Servern arbeitet, könnt ihr unter den Ereignissen nachschauen. Unter dem Punkt “Internetverbindung” wird angegeben, welchen DNS-Server die Box nutzt:
Hier seht ihr, dass die Fritz!Box richtigerweise die Server von Google verwendet.
Thunderbirds are go!
07. Jan
Nur ein kurzer Beitrag zwischendurch: Unterm Tannenbaum lagen bei mir nämlich die beiden Staffeln der Kultserie “Thunderbirds“. Die Serie wurde mitter der 60er produziert, lief aber noch in meiner Jugend morgens im Fernsehen. Eine Mischung aus Mission Impossible und Augsburger Puppenkiste – auch heute noch einfach geil
Nicht mehr ganz neu: Der Umstieg auf’s MacBook Pro
05. Jan
So, nach einem kleinen Blog-Urlaub ist auch die Generation ZweiNull wieder mit frischen Beiträgen zurück. Über Weihnachten und Neujahr gab es natürlich einiges Wichtigeres zu tun, als zu bloggen: Gemeinst ist nicht nur die Zeit mit der Familie, sondern auch das Einrichten und in Betrieb nehmen neuer technischer Errungenschaften, die es teilweise auch schon zu meinem Geburtstag Anfang Dezember gab.
Ihr werdet natürlich vom neuen Spielzeug erfahren und ich werde artig berichten. Die größte Neuerung lief aber völlig unplanmäßig sämtlicher Festivitäten ab: Mein Umstieg auf den Mac. Im November reifte die Entscheidung endgültig in mir und im Dezember war es dann soweit: Ein 15″ MacBook Pro mit 2.8 GhZ und 4GB Ram löste mein bisheriges Dell XPS M1330 ab.
Gründe für den Umstieg
Den Schritt hatte ich mir wohl überlegt – immerhin bin ich seit Jahren zufriedener Windows-Nutzer und habe erst vor kurzem alle Notebooks in der Wohnung auf Windows 7 umgestellt. Nachdem ich auch schon Windows-Netzerke und Exchange-Server in Betrieb genommen habe (während meinem Freiwilligen sozialen Jahr an einer selbstständigen Schule), war es schon eine kleine Überwindung die neue, weitestgehend unbekannte Welt des OS X zu betreten und den sicheren Hafen zu verlassen. Primär hatte ich zwei Hauptgründe für den Umstieg:
Grund 1 – (mobile) Leistung
Wie ich schon mal in dieser Umfrage zu eurem Arbeitsplatz erläutert habe, bin ich eigentlich ein Typ, der am Liebsten primär nur an einem Rechner arbeitet. Das ewige hin und her, aktualisieren da und hier macht mich im Produktivbetrieb nur kirre und im Zweifel hänge ich dann sowieso nur an meinem “Hauptrechner”. Ergo: Ich brauche ein wirkliches Notebook mit Wums, das alle meine Bedürfnisse abdeckt.
Das XPS tat zwar noch gute Dienste, für die angedachten Video-Spielereien war es allerdings zu schwach auf der Brust und Photoshop brachte es schon jetzt gerne mal an den Rand des Möglichen. Das 15 zöllige MacBook Pro bietet mir Mobilität und Leistung, wobei man letztere schwerlich vergleichen kann:
Objektiv betrachtet halten sich die Unterschiede auf der Hardware-Seite in Grenzen: Der Arbeitsspeicher ist bei 4 GB geblieben, statt einer 640 GB (sic!) Festplatte mit 5.400 Umdrehungen gibt es jetzt 500 GB mit 7.200 rpm und auch Windows 7 lief schon als 64 Bit Version. Dafür gibt es statt einem Dual Core Prozessor 2.0 Ghz nun einen mit 2.8 und doppeltem Cache (6MB statt 3), der von einer zweiten Grafikkarte unterstützt wird.
Subjektiv betrachtet macht alleine der Switch von Windows auf OS X einen Geschwindigkeitsboost aus: Der Mac läuft einfach (zumindest gefühlt!) wesentlich schneller, reagiert sofort. Selbst wenn nebenbei Parallels (mit Windows XP) läuft, damit ich in meinem Buchhaltungsprogramm fuhrwerken kann, merkt man kein Ruckeln, kein Zögern.
Grund 2 – Usability
Auf der Arbeit und bei Freunden konnte ich vorher den Mac schon etwas intensiver testen. Dabei habe ich mich schon ein klein bisschen in die Benutzerfreundlichkeit eines Macs verliebt. Alleine die Touchpad-Gesten gingen mir nach ein paar Stunden in Schweiß und Blut über und führten zu einigem Ärger zurück am eigenen Notebook. Aber auch ansonsten: Alle Funktionen sind eigentlich da, wo man sie erwarten würde. Das läuft halt einfach, besser kann ich es nicht beschreiben.
Nicht zuletzt liebäugle ich schon seit längerm mit der Nutzung von Espresso oder Coda, beides sehr mächtige Editoren für Webentwickler. Vergleichbares findet man für Windows nicht, am ehesten reicht vielleicht noch Adobes Dreamwaver heran – das ich aber nicht nur für überteuert, sondern auch für völlig überladen und schwerfällig halte. Bei Espresso und Coda reizte mich der smoothe Workflow, sinnvolle Funktionen und – ich gebe es zu – auch das coole Aussehen.
Die ersten Wochen mit dem Mac
Ein ausführlicheres Resüme folgt noch, aber nach den ersten Wochen mit dem Apfel kann ich bereits sagen: Den Umstieg habe ich bislang keine Sekunde bereut. Und das obwohl ich ein zufriedener Windows-Nutzer war und niemals dogmatisches MS-Bashing betrieben habe. Alles läuft wunderbar und kleinere Probleme sind dank Google schnell gelöst.
Da im heimischen Netzwerk auch noch weiterhin ein Notebook mit Windows 7 läuft, kann ich auch das direkte Zusammenspiel täglich testen. Beide (!) Betriebssysteme tun im Netzwerk fleißig ihren Dienst und kommunizieren brav miteinander. Hier auch nochmal ein großes Lob an Windows 7, die Zeiten von Verbindungsabbrüchen und elendigen Übertragungsraten sind tatsächlich vorbei.
Zum Schluß noch ein kleiner Dank: Einmal an Jens, der mir mir der Auswahl des richtigen MacBooks mit kleinen Tipps zur Seite stand und mir den Weg zum 15 Zöller schmackhaft gemacht hat. Zum Anderen an Caschy, der mich kurz vor meinem Bestellwahn noch auf den nahenden Blackfriday hingewiesen hat. Zwar war das Angebot über Apple on Campus trotzdem günstiger und der Blackfriday brachte keinen Preisvorteil für mich, aber das wusste ja niemand

























