Archiv zum Autor Christian Jung

eeePC mit T-Mobile Multi-SIM

Seit wievielen Monaten schlage ich mich jetzt schon mit einem Problem rum, das mir den Spaß an iPhone und eeePC vermiesen wollte. Aber von vorne: Ich habe einen iPhone-Vertrag Complete M der ersten Generation, in dem noch die Nutzung von bis zu 3 Multi-SIMs eingeschlossen war. Das passte prima mit meinem eeePC 1000H Go zusammen, der eingebautes UMTS anzubieten hat.

Aber immer, wenn ich mein Netbook angeschaltet hatte, wollte das iPhone keine Anrufe mehr annehmen. Jeder Anruf klingelte einmal ganz kurz, bevor er auf die Mailbox / Voicemail geschickt wurde.

Nach unglaublich langer Suche hatte ich das Problem gefunden. Das im eeepC 1000H G0 (und wohl auch im 901 Go) verbaute Modem Huawei EM770 identifiziert sich im UMTS-Netz als Daten- UND Sprachmodem. Dazu kommt, dass das Modem schon beim Hochfahren des Notebooks aktiviert wird, also nicht erst bei Verbindungsherstellung. Das fügt sich dann zusammen und sorgt dafür, dass T-Mobile einen Anruf auf beide Geräte schickt, das Netbook aber verwirrt ablehnt, weil es damit nichts anfangen kann. Doch anstatt dass der Anruf nun nur noch auf dem iPhone klingelt, wird er gleich zur Mailbox geschickt.

Die Lösung des Problems ist, einmal gefunden, erstaunlich einfach. Da ich wirklich ewig gesucht habe, will ich die Vorgehensweise hier kurz beschreiben. T-Mobile ist sich des Problems bewusst, wenn auch nicht für das konkrete Gerät, sondern für ältere Generationen von UMTS-Karten. Jedenfalls gibt es eine PDF-Anleitung, die für ältere Windows-Versionen immer noch gültig zu sein scheint.

Unter Windows Vista und Windows 7 funktioniert die Lösung über das Hyperterminal nicht mehr, dafür gibt es eine sogar noch komfortablere Lösung. Man geht einfach in die Systemsteuerung zu den Telefonen und Modems (einfach das Suchfeld benutzen). Dort wählt man das Huawei Modem des eeePC aus und klickt unten auf Eigenschaften. Unter der Registerkarte Erweitert findet sich die Möglichkeit, Initialisierungsbefehle mitzugeben, die beim Einschalten des Modems übergeben werden. Möglicherweise muss man übrigens noch auf der ersten Modem-Eigenschafts-Seite unten links aktivieren, dass man Änderungen machen will, sonst kann man im Feld für die Initialisierungsbefehle nichts eingeben.

Der magische Befehl für ein Ende der Besetztzeichen bei Umts-Nutzung lautet:

at^syscfg=2,2,3fffffff,1,1

Die Infos habe ich übrigens aus dem eeePC Forum. Weitere Codes findet man unter anderem beim telefon-treff für Option Wireless, Novatel Wirelles und Sierra Wireless, und beim Notebook Journal für Dell-Notebooks.

Günstig zum iPhone-Vertrag

Die vergangenen Jahre war das iPhone ausschließlich bei T-Mobile zu haben. Und so sind auch die meisten iPhone-Besitzer mit ihren Tarifen beim rosa Riesen geblieben. Doch schon seit einiger Zeit kann man sein iPhone recht bequem auch in Deutschland ohne einen Vertrag bestellen. Da das iPhone ohne einen Datentarif nur wenig Spaß macht, beginnt die Suche nach dem optimalen Netzanbieter. Für mich stellt sich die Frage in diesem Sommer, da mein Vertrag mit iPhone 3G im Herbst ausläuft und ich schon gespannt auf die Ankündigungen für eine neue iPhone-Generation warte. Wenn also ein faszinierendes neues Gerät auf den Markt kommt, will ich vorbereitet sein – und habe daher einen Tarifsübersicht gemacht, die Drittanbieter dem originalen T-Mobile Tarif gegenüber stellt.

100 Minuten, 100 SMS und Internet – wer kann’s billiger?

Meine Anforderungen sind dabei klar: Ich telefoniere und schreibe nicht wirklich viel SMS. Mein Vertrag bisher hat 100 Freiminuten und 40 SMS in alle Netze. Die Kurznachrichten sind mir etwas wenig gewesen und ich bin oft über das Inklusivvolumen hinaus geschossen. Also habe ich für die neue Vertragssuche eine einfache Festlegung gemacht: 100 Minuten, 100 SMS. Die Internetflatrate gehört beim iPhone selbstverständlich dazu. Beim Gerätepreis habe ich mich am teuersten iPhone, dem 3GS mit 32GB orientiert. Eine kurze Preissuche im Internet gab etwa 720€ dafür aus – möglicherweise ändert sich das aber auch noch zum Guten oder Schlechten. Bei T-Mobile jedenfalls kostet das Gerät 179,95€ Aufpreis. (weiterlesen…)

Von PowerPoint zu Diashow

PowerPoint ist ja nun auf fast jedem PC zu finden, aber große Verbreitung spricht noch lange nicht für große Qualität. Immer wieder muss ich für Kunden ganz simple Präsentationen erstellen, die Bilder und Videos mit etwas Text und Ton mischen. Die Dateien sollen auf CD mitzunehmen sein und auf Klick-Befehle reagieren. Doch schon an der Videoeinbindung verzweifelt man bei PowerPoint regelmäßig.

Von einem Kollegen wurde mir jetzt AquaSoft Diashow empfohlen, mit dem all diese Probleme der Vergangenheit angehören sollen. Die Bedienung ist recht solide, erinnert in ihrer Darstellung etwas an den Scala InfoChannelDesigner vergangener Tage. Aus Effekten und Layouts kann man schnell auswählen und in einer Timeline mit mehreren Spuren den Inhalt geschickt anordnen.

aquasoft

Ausgeben kann man die so erstellten Diashows in vielen Formaten. Neben einer .exe-Datei für jeden Windows-Rechner kann man auch DVDs generieren, Bildschirmschoner erstellen, Formate für iPod und iPhone konvertieren und sogar zu YouTube hochladen.

Am Besten funktioniert die Ausgabe als eigenständige Anwendung, da die Software DirectX benutzt, um eine unglaublich flüssige und hochwertige Anzeige der Präsentation zu gewährleisten.

Aquasoft Diashow gibt es ab 39,90€.

iPhone-Navigation mit TomTom und Navigon

Die Navigationslösungen für das iPhone sind mittlerweile schon fast unüberschaubar geworden. Für mich kamen aber von Anfang an nur die beiden großen Produkte von Navigon und TomTom in Frage. Den Kampf um die erste Veröffentlichung gewann Navigon damals und somit auch den Wettstreit um meine favorisierte Navigationslösung.

IMG_0129

Im Bild: Navigon

Doch nachdem ich mir die TomTom-Autohalterung angeschafft hatte, kam ich in’s Grübeln. Also teste ich jetzt seit einer Woche parallel beide Applikationen. Hier ein erstes Resümee. (weiterlesen…)

Wacom Bamboo Pen & Touch

Es ist schon eine Weile her, seit ich mein letztes Grafiktablett eingesetzt habe. Bei jedem Portrait allerdings, das ich freistellen musste, erwachte die Sehnsucht nach diesem Eingabegerät erneut. Bei neuerdings las ich dann vom neuen Wacom Bamboo Pen & Touch, dass die Eigenschaften eines herkömmlichen Grafiktabletts mit einer Multi-Touch-Funktion verbindet. Multi-Touch habe ich ja schon beim iPhone sehr schnell schätzen gelernt. Da das Bamboo nur etwa 90 Euro kosten sollte, habe ich es kurzer Hand bestellt.

bamboo_1

Die Anmutung ist wirklich richtig edel für ein relativ günstiges Produkt. Auch die Verpackung machte klar, dass Wacom hier bewusst auf die Gadgetaffine Zielgruppe setzen will. Geboten bekommt man also ein relatives kleines Touchpad mit zwei Eingabemöglichkeiten. Zum einen kann man wie  gewohnt per Stift den ganzen Bildschirm steuern. Etwas ungeschickt war von mir, nur das kleine Tablett zu kaufen. Denn mit meinen beiden 24″ Widescreen-Monitoren habe ich eine Auflösung von 3840*1080 Pixeln, die das Bamboo komplett auf sich abzubilden versucht. Kleine Bewegungen haben hier große Auswirkungen. Benutzen kann man es aber dennoch ziemlich gut. (weiterlesen…)