Digital Life
iPhone: Rechner per TeamViewer fernsteuern
09. Mrz
Über TeamViewer muss man nicht mehr so viele Worte verlieren. Eins der besten Programme zur Fernwartung und Fernsteuerung eines Rechners. Wer daran zweifelt, kann ja mal bei Caschy reinschauen. Heute morgen stieß ich dann zufällig auf die iPhone-App von TeamViewer. Kostet nix, kann man also mal testen. Anangs war ich leicht skeptisch – wie soll es auch funktionieren mit einem iPhone den heimischen Rechner fernzusteuern? Aber, wie es halt so ist, die Bedienung ist wirklich intuitiv und flutscht gut vom Finger. TeamViewer läuft stabil und bietet eine ordentliche Geschwindigkeit. Da kann man nichts dran meckern.
Fazit: Tolle App, kann was. Für Notfall-Operationen von unterwegs auf jeden Fall gut zu besitzen und gebrauchen, von längeren Service-Einsätzen damit würde ich absehen. Und da es für Umme ist, kann man auch nichts falsch machen.
eeePC mit T-Mobile Multi-SIM
04. Mrz
Seit wievielen Monaten schlage ich mich jetzt schon mit einem Problem rum, das mir den Spaß an iPhone und eeePC vermiesen wollte. Aber von vorne: Ich habe einen iPhone-Vertrag Complete M der ersten Generation, in dem noch die Nutzung von bis zu 3 Multi-SIMs eingeschlossen war. Das passte prima mit meinem eeePC 1000H Go zusammen, der eingebautes UMTS anzubieten hat.
Aber immer, wenn ich mein Netbook angeschaltet hatte, wollte das iPhone keine Anrufe mehr annehmen. Jeder Anruf klingelte einmal ganz kurz, bevor er auf die Mailbox / Voicemail geschickt wurde.
Nach unglaublich langer Suche hatte ich das Problem gefunden. Das im eeepC 1000H G0 (und wohl auch im 901 Go) verbaute Modem Huawei EM770 identifiziert sich im UMTS-Netz als Daten- UND Sprachmodem. Dazu kommt, dass das Modem schon beim Hochfahren des Notebooks aktiviert wird, also nicht erst bei Verbindungsherstellung. Das fügt sich dann zusammen und sorgt dafür, dass T-Mobile einen Anruf auf beide Geräte schickt, das Netbook aber verwirrt ablehnt, weil es damit nichts anfangen kann. Doch anstatt dass der Anruf nun nur noch auf dem iPhone klingelt, wird er gleich zur Mailbox geschickt.
Die Lösung des Problems ist, einmal gefunden, erstaunlich einfach. Da ich wirklich ewig gesucht habe, will ich die Vorgehensweise hier kurz beschreiben. T-Mobile ist sich des Problems bewusst, wenn auch nicht für das konkrete Gerät, sondern für ältere Generationen von UMTS-Karten. Jedenfalls gibt es eine PDF-Anleitung, die für ältere Windows-Versionen immer noch gültig zu sein scheint.
Unter Windows Vista und Windows 7 funktioniert die Lösung über das Hyperterminal nicht mehr, dafür gibt es eine sogar noch komfortablere Lösung. Man geht einfach in die Systemsteuerung zu den Telefonen und Modems (einfach das Suchfeld benutzen). Dort wählt man das Huawei Modem des eeePC aus und klickt unten auf Eigenschaften. Unter der Registerkarte Erweitert findet sich die Möglichkeit, Initialisierungsbefehle mitzugeben, die beim Einschalten des Modems übergeben werden. Möglicherweise muss man übrigens noch auf der ersten Modem-Eigenschafts-Seite unten links aktivieren, dass man Änderungen machen will, sonst kann man im Feld für die Initialisierungsbefehle nichts eingeben.
Der magische Befehl für ein Ende der Besetztzeichen bei Umts-Nutzung lautet:
at^syscfg=2,2,3fffffff,1,1
Die Infos habe ich übrigens aus dem eeePC Forum. Weitere Codes findet man unter anderem beim telefon-treff für Option Wireless, Novatel Wirelles und Sierra Wireless, und beim Notebook Journal für Dell-Notebooks.
Günstig zum iPhone-Vertrag
11. Feb
Die vergangenen Jahre war das iPhone ausschließlich bei T-Mobile zu haben. Und so sind auch die meisten iPhone-Besitzer mit ihren Tarifen beim rosa Riesen geblieben. Doch schon seit einiger Zeit kann man sein iPhone recht bequem auch in Deutschland ohne einen Vertrag bestellen. Da das iPhone ohne einen Datentarif nur wenig Spaß macht, beginnt die Suche nach dem optimalen Netzanbieter. Für mich stellt sich die Frage in diesem Sommer, da mein Vertrag mit iPhone 3G im Herbst ausläuft und ich schon gespannt auf die Ankündigungen für eine neue iPhone-Generation warte. Wenn also ein faszinierendes neues Gerät auf den Markt kommt, will ich vorbereitet sein – und habe daher einen Tarifsübersicht gemacht, die Drittanbieter dem originalen T-Mobile Tarif gegenüber stellt.
100 Minuten, 100 SMS und Internet – wer kann’s billiger?
Meine Anforderungen sind dabei klar: Ich telefoniere und schreibe nicht wirklich viel SMS. Mein Vertrag bisher hat 100 Freiminuten und 40 SMS in alle Netze. Die Kurznachrichten sind mir etwas wenig gewesen und ich bin oft über das Inklusivvolumen hinaus geschossen. Also habe ich für die neue Vertragssuche eine einfache Festlegung gemacht: 100 Minuten, 100 SMS. Die Internetflatrate gehört beim iPhone selbstverständlich dazu. Beim Gerätepreis habe ich mich am teuersten iPhone, dem 3GS mit 32GB orientiert. Eine kurze Preissuche im Internet gab etwa 720€ dafür aus – möglicherweise ändert sich das aber auch noch zum Guten oder Schlechten. Bei T-Mobile jedenfalls kostet das Gerät 179,95€ Aufpreis. Mehr >
Syncing.net: Datensynchronisation für Windows PCs (mit Verlosung)
26. Jan
Kurz vor Weihnachten trudelte bei mir die Anfrage ein, ob ich nicht Syncing einmal vorstellen wollte – eine (kostenpflichtige) Software zur Synchronisation von Daten und Outlook auf mehreren PCs. Da dies die erste Anfrage dieser Art in diesem Blog ist, möchte ich ein paar Worte vorab verlieren:
Ich kann nicht verhehlen, dass es mich die erste Anfrage dieser Art natürlich zumindest ein ganz klein wenig stolz gemacht hat – immerhin glaubt jemand, dass hier eine passende Zielgruppe mit einer gewissen Größe mitliest. Trotz der Bauchpinselei habe ich mir gut überlegt, ob ich die Software vorstellen möchte und dazu vor der Kontaktaufnahme mit dem Hersteller mir das Produkt genau angeschaut und getestet. Ergebnis: Man kann es für bestimmte Aufgaben brauchen – daher stelle ich es Euch vor. Es ist für mich kaum absehbar, ob / wann / wer / wie oft noch ein Hersteller anfragen wird. Ich werde aber immer eine Einzelfallentscheidung treffen und nur vorstellen, was auch etwas taugt. Ein zusätzlicher Anreiz, wie Lizenzen zur Verlosung o.Ä. sind dafür nicht ausschlaggebend, aber freuen mich natürlich (und hoffentlich auch euch).Nun aber genug der Worte vorab, schauen wir uns das Programm mal an.
Syncing.net – Daten und Outlook synchronisieren
Syncing.net bezeichnet sich selbst als Synchronisationslösung für Outlook und andere Daten (auch in dieser Reihenfolge) und richtet sich an kleinere Unternehmen und Privatleute, die mit Windows arbeiten. Syncing läuft dabei im Hintergrund und gleicht Ordner und Outlook-Daten ab, sobald eine Online-Verbindung da ist. Die Daten werden dabei aber nicht online gespeichert (wie z.B. bei Dropbox), sondern alle beteiligten Rechner müssen gleichzeitig online sind. Wahlweise kann man jedoch eine Option zuschalten, die 200 MB der Daten verschlüsselt online vorhält.
Die Einrichtung
Syncing.net zeichnet sich durch eine besonders nutzerfreundliche Oberfläche aus – damit kommt jeder klar. Am Anfang kommt natürlich die obligatorische Frage nach dem Konto – ein neues anlegen oder ein bereits bestehendes nutzen.
Danach wählen wir aus, welche Option wir konfigurieren möchten.
Ordnersynchronisation
Ich entscheide mich als erstes für den Ordner-Sync. Als erstes müssen wir für einen passenden Namen dafür angeben.
Danach wählen wir aus, wo der Ordner liegt.
Zum Schluß können wir andere Benutzer zum Sync einladen.
Syncing.net arbeitet danach im Tray unbemerkt weiter, wie man es es kennt. Durch einen Klick auf das Symbol bekommt ihr den Status.
Ich habe testweise einen anderen User eingeladen, um die Syncronisation zu testen. Der andere Nutzer bekommt die Aufforderung per E-Mail, installiert die Software und kann danach dem Ordner “beitreten”.
Ist das passiert, arbeitet Syncing.net und synchronisiert die Dateien im Hintergrund.
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Fortschrittsanzeige gehört natürlich mit dazu.
Alles in allem macht Syncing.net das, was es machen soll: Es synchronisiert die angebenen Ordner – wenn beide Rechner online sind. Im Gegensatz zu Dropbox o.Ä. setzt nur die interne Festplatte Beschränkungen, dafür werden keine Daten online vorgehalten.
Outlook-Sync für Anfänger
So positiv ich von dem Ordner-Sync angetan bin, so nutzlos finde ich den Outlook-Sync. Der synchronisiert lokale E-Mail-Ordner und Kalender. Heisst: IMAP-Ordner werden nicht unterstützt, weshalb ich die Funktion auch nicht näher testen konnte. Der angekündigte Abgleich mit Mobilgeräten ist dann auch eher ein Reinfall – denn gemeint ist eigentlich nur das iPhone, was auch nur in Zusammenspiel mit einem MobileMe-Account geht – und der kostet.
Sind wir ehrlich: Mit Googlediensten kriegen wir das alls genauso gut hin, wenn wir auch eventuell bei dem Ordner-Teilen etwas tricksen müssen und Outlook 2007 von Hause aus Google-Kalender auch nur lesen kann und nicht schreiben. Alternativ gibt es auch Exchange-Konten bei diversen Anbietern für 10 Euro im Monat, bei dem dann auch Webmail-Zugriff und der Zugriff über ein iPhone oder Blackberry möglich ist.
In der Praxis lässt sich der Sync wesentlich eleganter mit Thunderbird und diversen Webdiensten erledigen – für unsereins wahrscheinlich kein Problem. Syncing.net hat aber defintiv eine andere Zielgruppe: Den Outlook-Benutzer, der sich mit technischen Hürden nicht auseinandersetzen will, der von IMAP oder Exchange noch nie was gehört hat oder jemals hören will. Er will einfach, dass es funktioniert. Und genau da setzt Syncing.net an – und funktioniert sicherlich gut.
Fazit und Verlosung
Der Outlook-Sync ist bestimmt für eine bestimmte Zielgruppe interessant, ich bräuchte ihn aber nicht. Im Gegensatz dazu ist die Ordner-Synchronisation überaus interessant – vor allem weil sie so einfach funktioniert. Passenderweiser wird auch nur eine “File Sharing Version” angeboten, die auf den Outlook-Kram verzichtet. Permanent Fotos mit den Schwieger-Eltern oder der Oma austauschen? Kein Problem! Syncing.net ist so einfach, das kapiert sogar die Oma. Einziger Wehrmutstropfen: Macs müssen draussen bleiben.
Und jetzt kommt noch was Nettes für Euch: Man hat mir 6 Pro Lizenzen im Wert von jeweils 95,08 € zur Verfügung gestellt, die ich unter Euch verlosen darf. Zwei von Euch dürfen sich also über drei Pro Lizenzen freuen. Hinterlasst einfach bis zum 1. Februar 12:00 Uhr einen Kommentar – fertig.
DNS-Server in der Fritz!Box umstellen
09. Jan
Die Gründe einen alternativen DNS-Server zu verwenden, sind verschieden: Ob gegen Internetzensur, für mehr Geschwindigkeit oder um sicherer zu surfen.
Ist die Entscheidung einmal gefallen, scheitern Nutzer einer Fritz!Box jedoch oft daran, denn eine Option die DNS-Server über das Webinterface zu ändern gibt es (noch) nicht. Bleibt die Alternative über Telnet, die aber etwas mühselig ist: Telnet muss erst per Telefonkommando aktiviert werden, per Telnet-Client einloggen und per (meistens) unkonfortablen Text-Client in den Einstellungen rumfuhrwerken.
DNS-Server einfach(!) verändern
Aber das geht zum Glück auch einfacher und schneller. Wir müssen dazu nur:
- Einstellungen der Fritz!Box über die Weboberfläche sichern
- Die Einstellungen overwrite_dns1 und overwrite_dns2 mit einem Texteditor in der export-Datei bearbeiten
- Die Zeile NoChecks=yes in der Export-Datei hinzufügen
- Und die Einsellungen wieder in der Fritz!Box einspielen
Der Vorgang dauert keine zwei Minuten.
Einstellungen sichern und DNS-Server verändern
Zuerst müssen wir die Einstellungen der Fritz!Box exportieren, dass geht über “Einstellungen – System – Einstellungen sichern”. Ihr erhaltet daraufhin eine Datei mit der Endung “.export”, die ihr am Besten auch direkt noch einmal sichert – safety first.
Danach können wir die Datei einfach mit einem Text-Editor (z.B. TextEdit unter Mac oder Notepad unter Windows) ändern. Zu ändern sind die Einstellungen für overwrite_dns1 und overwrite_dns2 auf den Nameserver unserer Wahl. Vorher:
overwrite_dns1 = 0.0.0.0;
overwrite_dns2 = 0.0.0.0;
Und nachher (als Beispiel die OpenDNS-Server von Google):
overwrite_dns1 = 8.8.8.8;
overwrite_dns2 = 8.8.4.4;
Aber aufpassen: Die Einstellungen gibt es jeweils zwei mal. Also doppelt ändern!
Checksumme deaktivieren
Würden wir die Datei jetzt speichern und wieder einspielen, würden wir mit der folgenden Fehlermeldung konfrontiert:
Wiederherstellen der Einstellungen fehlgeschlagen
Beim Wiederherstellen der Einstellungen ist ein Fehler aufgetreten.
Die angegebene Datei ist keine gültige Import-Datei.
Da wir die Datei verändert haben, ist die ursprüngliche Checksumme unkorrekt. Um dies zu umgehen müssen wir die Checksumme deaktivieren.
Vor der Zeile
**** CFGFILE:ar7.cfg
fügen wir jetzt noch die folgende Zeile ein
NoChecks=yes
und speichern unsere Export-Datei. Über das Menü können wir die Einstellungen jetzt einfach wiederherstellen, die Box startet neu und wir sind durch.
Überprüfung der Einstellungen
Ob eure Fritz!Box jetzt auch wirklich mit den neuen DNS-Servern arbeitet, könnt ihr unter den Ereignissen nachschauen. Unter dem Punkt “Internetverbindung” wird angegeben, welchen DNS-Server die Box nutzt:
Hier seht ihr, dass die Fritz!Box richtigerweise die Server von Google verwendet.
Heimatbesuch
10. Dez
Mein Heimtdorf Wachtendonk haben wahrscheinlich noch nicht viele von Euch besucht – geschweige denn je davon gehört. Zwei Tankstellen, drei Kreisverkehrs, eine Buslinie (meistens ein Taxibus, den man anrufen muss) und eigentlich nur eine gescheite Kneipe – an Aufregung stirbt man da sicherlich nicht. Trotzdem komme ich immer wieder gerne nach Wachtendonk zurück – Heimat ist eben Heimat. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit und ich habe Euch ein paar Impressionen der Nacht und bei Regen mitgebracht.
Der Umstieg auf Windows 7: Windows kaufen
09. Dez
Microsoft hat ein Faible für eine komplizierte Produktpolitik. Genau wie bei Windows Vista gibt es von Windows 7 sechs verschiedene Versionen – jeweils in 32 oder 64 Bit. Da muss ein normaler Nutzer erstmal durchblicken welches Windows nun das richtige für ihn ist.
Wer danach aber in den nächsten Laden rennt und sich die passende Version kauft, verschenkt unter Umständen bares Geld. Es gibt nämlich so einige Wege an Windows 7 zu kommen und dabei ordentlich zu sparen. Ich habe versucht alle für Euch zusammenzutragen. Wer noch weitere (legale!) Möglichkeiten kennt, dem wäre für einen Kommentar dankbar.
Blackra1n und neuere iPhone-Modelle
19. Nov
Über den sehr schnellen Jailbreak mit Blackra1n habe ich ja geschrieben. Bei mir ging nach anfänglichen Problem (und einem Neustart) alles Problemlos und smooth über die Bühne. Übrigens: Mittlerweile gibt es Blackra1n auch für den Mac.
Probleme mit neueren iPhone-Modellen
Immer wieder wird aber in den Kommentaren über Fehler berichtet. Die meisten lassen sich mit kleineren Tricks lösen. Basti und Larry haben allerdings einige sehr hilfreiche Informationen hinterlassen:Die aktuelle Version von Blackra1n (RC3) kann neuste iPhones die nach der 41. Kalenderwoche produziert worden sind nur tethered jailbreaken – heißt nach einem Neustart ist der Jailbreak futsch. Ursache dafür ist scheinbar ein neuer Bootrom der Geräte. Lösung soll aber der Release Candidat 4 von Blackra1n bringen, der hoffentlich in Kürze erscheint.
Produktionswoche des iPhones herausfinden
Um zu wissen ob euer iPhone davon betroffen ist müsst ihr also das Produktionsdatum wissen. Das lässt sich aber zum Glück mit der Seriennummer ermitteln.Unter “Einstellungen/Allgemein/Info” findet ihr die Seriennummer des iPhones. Die vierte und fünfte Stelle der Seriennummer gibt die Kalenderwoche wieder (z.B.34). Alternativ könnt ihr die Seriennummer auch hier eingeben, um weitere Infos (Jahr, Produktionsnummer, etc.) zu erhalten.
Nochmal vielen Dank an die beiden Kommentatoren und auch die vielen anderen die dazu etwas geschrieben haben und versuchen sich gegenseitig zu helfen. Ihr rockt!





























