Hardware
eeePC mit T-Mobile Multi-SIM
04. Mrz
Seit wievielen Monaten schlage ich mich jetzt schon mit einem Problem rum, das mir den Spaß an iPhone und eeePC vermiesen wollte. Aber von vorne: Ich habe einen iPhone-Vertrag Complete M der ersten Generation, in dem noch die Nutzung von bis zu 3 Multi-SIMs eingeschlossen war. Das passte prima mit meinem eeePC 1000H Go zusammen, der eingebautes UMTS anzubieten hat.
Aber immer, wenn ich mein Netbook angeschaltet hatte, wollte das iPhone keine Anrufe mehr annehmen. Jeder Anruf klingelte einmal ganz kurz, bevor er auf die Mailbox / Voicemail geschickt wurde.
Nach unglaublich langer Suche hatte ich das Problem gefunden. Das im eeepC 1000H G0 (und wohl auch im 901 Go) verbaute Modem Huawei EM770 identifiziert sich im UMTS-Netz als Daten- UND Sprachmodem. Dazu kommt, dass das Modem schon beim Hochfahren des Notebooks aktiviert wird, also nicht erst bei Verbindungsherstellung. Das fügt sich dann zusammen und sorgt dafür, dass T-Mobile einen Anruf auf beide Geräte schickt, das Netbook aber verwirrt ablehnt, weil es damit nichts anfangen kann. Doch anstatt dass der Anruf nun nur noch auf dem iPhone klingelt, wird er gleich zur Mailbox geschickt.
Die Lösung des Problems ist, einmal gefunden, erstaunlich einfach. Da ich wirklich ewig gesucht habe, will ich die Vorgehensweise hier kurz beschreiben. T-Mobile ist sich des Problems bewusst, wenn auch nicht für das konkrete Gerät, sondern für ältere Generationen von UMTS-Karten. Jedenfalls gibt es eine PDF-Anleitung, die für ältere Windows-Versionen immer noch gültig zu sein scheint.
Unter Windows Vista und Windows 7 funktioniert die Lösung über das Hyperterminal nicht mehr, dafür gibt es eine sogar noch komfortablere Lösung. Man geht einfach in die Systemsteuerung zu den Telefonen und Modems (einfach das Suchfeld benutzen). Dort wählt man das Huawei Modem des eeePC aus und klickt unten auf Eigenschaften. Unter der Registerkarte Erweitert findet sich die Möglichkeit, Initialisierungsbefehle mitzugeben, die beim Einschalten des Modems übergeben werden. Möglicherweise muss man übrigens noch auf der ersten Modem-Eigenschafts-Seite unten links aktivieren, dass man Änderungen machen will, sonst kann man im Feld für die Initialisierungsbefehle nichts eingeben.
Der magische Befehl für ein Ende der Besetztzeichen bei Umts-Nutzung lautet:
at^syscfg=2,2,3fffffff,1,1
Die Infos habe ich übrigens aus dem eeePC Forum. Weitere Codes findet man unter anderem beim telefon-treff für Option Wireless, Novatel Wirelles und Sierra Wireless, und beim Notebook Journal für Dell-Notebooks.
DNS-Server in der Fritz!Box umstellen
09. Jan
Die Gründe einen alternativen DNS-Server zu verwenden, sind verschieden: Ob gegen Internetzensur, für mehr Geschwindigkeit oder um sicherer zu surfen.
Ist die Entscheidung einmal gefallen, scheitern Nutzer einer Fritz!Box jedoch oft daran, denn eine Option die DNS-Server über das Webinterface zu ändern gibt es (noch) nicht. Bleibt die Alternative über Telnet, die aber etwas mühselig ist: Telnet muss erst per Telefonkommando aktiviert werden, per Telnet-Client einloggen und per (meistens) unkonfortablen Text-Client in den Einstellungen rumfuhrwerken.
DNS-Server einfach(!) verändern
Aber das geht zum Glück auch einfacher und schneller. Wir müssen dazu nur:
- Einstellungen der Fritz!Box über die Weboberfläche sichern
- Die Einstellungen overwrite_dns1 und overwrite_dns2 mit einem Texteditor in der export-Datei bearbeiten
- Die Zeile NoChecks=yes in der Export-Datei hinzufügen
- Und die Einsellungen wieder in der Fritz!Box einspielen
Der Vorgang dauert keine zwei Minuten.
Einstellungen sichern und DNS-Server verändern
Zuerst müssen wir die Einstellungen der Fritz!Box exportieren, dass geht über “Einstellungen – System – Einstellungen sichern”. Ihr erhaltet daraufhin eine Datei mit der Endung “.export”, die ihr am Besten auch direkt noch einmal sichert – safety first.
Danach können wir die Datei einfach mit einem Text-Editor (z.B. TextEdit unter Mac oder Notepad unter Windows) ändern. Zu ändern sind die Einstellungen für overwrite_dns1 und overwrite_dns2 auf den Nameserver unserer Wahl. Vorher:
overwrite_dns1 = 0.0.0.0;
overwrite_dns2 = 0.0.0.0;
Und nachher (als Beispiel die OpenDNS-Server von Google):
overwrite_dns1 = 8.8.8.8;
overwrite_dns2 = 8.8.4.4;
Aber aufpassen: Die Einstellungen gibt es jeweils zwei mal. Also doppelt ändern!
Checksumme deaktivieren
Würden wir die Datei jetzt speichern und wieder einspielen, würden wir mit der folgenden Fehlermeldung konfrontiert:
Wiederherstellen der Einstellungen fehlgeschlagen
Beim Wiederherstellen der Einstellungen ist ein Fehler aufgetreten.
Die angegebene Datei ist keine gültige Import-Datei.
Da wir die Datei verändert haben, ist die ursprüngliche Checksumme unkorrekt. Um dies zu umgehen müssen wir die Checksumme deaktivieren.
Vor der Zeile
**** CFGFILE:ar7.cfg
fügen wir jetzt noch die folgende Zeile ein
NoChecks=yes
und speichern unsere Export-Datei. Über das Menü können wir die Einstellungen jetzt einfach wiederherstellen, die Box startet neu und wir sind durch.
Überprüfung der Einstellungen
Ob eure Fritz!Box jetzt auch wirklich mit den neuen DNS-Servern arbeitet, könnt ihr unter den Ereignissen nachschauen. Unter dem Punkt “Internetverbindung” wird angegeben, welchen DNS-Server die Box nutzt:
Hier seht ihr, dass die Fritz!Box richtigerweise die Server von Google verwendet.
Wacom Bamboo Pen & Touch
29. Okt
Es ist schon eine Weile her, seit ich mein letztes Grafiktablett eingesetzt habe. Bei jedem Portrait allerdings, das ich freistellen musste, erwachte die Sehnsucht nach diesem Eingabegerät erneut. Bei neuerdings las ich dann vom neuen Wacom Bamboo Pen & Touch, dass die Eigenschaften eines herkömmlichen Grafiktabletts mit einer Multi-Touch-Funktion verbindet. Multi-Touch habe ich ja schon beim iPhone sehr schnell schätzen gelernt. Da das Bamboo nur etwa 90 Euro kosten sollte, habe ich es kurzer Hand bestellt.

Die Anmutung ist wirklich richtig edel für ein relativ günstiges Produkt. Auch die Verpackung machte klar, dass Wacom hier bewusst auf die Gadgetaffine Zielgruppe setzen will. Geboten bekommt man also ein relatives kleines Touchpad mit zwei Eingabemöglichkeiten. Zum einen kann man wie gewohnt per Stift den ganzen Bildschirm steuern. Etwas ungeschickt war von mir, nur das kleine Tablett zu kaufen. Denn mit meinen beiden 24″ Widescreen-Monitoren habe ich eine Auflösung von 3840*1080 Pixeln, die das Bamboo komplett auf sich abzubilden versucht. Kleine Bewegungen haben hier große Auswirkungen. Benutzen kann man es aber dennoch ziemlich gut. Mehr >
Umfrage: Euer Arbeitsplatz
20. Okt
Gerade hat Apple neue Produkte vorgestellt, unter anderem den 27″ iMac. Schon ein schickes Teil, keine Frage. Mich interessiert aber eigentlich nicht der “Apple vs. Microsoft vs. Linux”-Beef, sondern vielmehr was ihr an eurem Arbeitsplatz stehen habt: Notebook? Desktop? Mehreres?
Die Vorteile für einen stationären Rechner liegen auf der Hand: In der Regel sind die Komponenten günstiger und leistungsfähiger. QuadCore-Prozessoren haben noch nicht wirklich den Weg in die Notebooks gefunden. Dafür ist ein Notebook portabel. Ortsungebunden, egal ob man viel von unterwegs arbeitet oder man einfach nur die Möglichkeit haben will. Klar, man kann zweigleisig fahren. Aber dann muss man auch zwei Rechner (oder mehrere) warten. E-Mails, Kalender, neue Softwareversionen, pipapo. Mich interessiert, wie ihr das handelt (Kommentare mit Begründungen erwünscht).
Ich selbst nutze ein 13″ Sub-Notebook mit ordentlich Wums (für die damaligen Maßstäbe) angeschlossen an einem externen Monitor und Funkmaus/Tastatur. Fühlt sich dann an wie ein Desktop – aber möchte ich auf die Couch zieh ich einfach den Stecker und alle Anwendungen sind noch geöffnet. Auf diese Doppel-Wartung habe ich ja keine Böcke, wobei ich schon gerne mit etwas Leistungsstärkerem liebäugele.
NAS: LinkStation Live von Buffalo
07. Okt
Noch heute ärgere ich mich, dass ich mir eine Festplatten-Lösung fürs Netzwerk (kurz: NAS) von Buffalo gekauft habe. Genauer: Die LinkStation Live (allerdings das Vorgänger-Modell) mit eingebautem MediaServer. Für damals knapp 200 Euro durfte ich anfangs auch erstmal 6 Wochen warten, denn die erste gelieferte LinkStation war zwei Tage nach Inbetriebnahme hinüber.
Aber auch danach wurde es nicht besser. Das Webinterface braucht über fünf Sekunden um eine Seite aufzubauen! Das Ding hängt im Netzwerk, normalerweise muss das Zack-Zack gehen. Auch der eingebaute iTunes-Server hat nach ungefähr 10 Alben seinen Geist aufgegeben und kam mit dem Indexieren nicht mehr hinterher. Das Ding wäre ja noch halbwegs benutzbar, würde die Kernfunktion zufriedenstellend funktionieren: Das Bereitstellen von Daten im Netzwerk. Aber das ist so grauenhaft langsam, das man mir vermutlich kaum glaubt das die Zahlen stimmen:
Da ist jede FTP-Verbindung um ein Vielfaches schneller.
Nie wieder Kabelsalat
29. Sep
Dell macht mich noch wahnsinnig. Da wollte ich doch gerade erst diesem Unternehmen für immer Adiéu sagen und dann das: Dell bringt das Latitude Z600 raus. Ein ultraflaches Premium-Notebook im 16″-Format. Der Clou: Man braucht keine Kabel. Für nix. Nichtmal zum Laden (wenn man die entsprechende Dockingstation kauft). Da könnte ich doch direkt schwach werden.
Die Highlights des Notebooks: 2 Kilo leicht, ultraflach, Touchpad ist über Gesten steuerbar, Steuerungsleiste für die wichtigsten Funktionen, 2MP Webcam mit Visitenkarten-Scan-Funktion, Mini-OS Latitude ON (zum schnellen Checken von Mails, Web + Termine) und und und.
Der Preis ist nicht gerade von Pappe (ab 1.499 Euro – es geht aber schnell nach oben mit dem Preis), das Design gefällt mir dafür außerordentlich gut. Und da Bilder ja mehr als tausend Worte sagen:














