Software
iPhone: Rechner per TeamViewer fernsteuern
09. Mrz
Über TeamViewer muss man nicht mehr so viele Worte verlieren. Eins der besten Programme zur Fernwartung und Fernsteuerung eines Rechners. Wer daran zweifelt, kann ja mal bei Caschy reinschauen. Heute morgen stieß ich dann zufällig auf die iPhone-App von TeamViewer. Kostet nix, kann man also mal testen. Anangs war ich leicht skeptisch – wie soll es auch funktionieren mit einem iPhone den heimischen Rechner fernzusteuern? Aber, wie es halt so ist, die Bedienung ist wirklich intuitiv und flutscht gut vom Finger. TeamViewer läuft stabil und bietet eine ordentliche Geschwindigkeit. Da kann man nichts dran meckern.
Fazit: Tolle App, kann was. Für Notfall-Operationen von unterwegs auf jeden Fall gut zu besitzen und gebrauchen, von längeren Service-Einsätzen damit würde ich absehen. Und da es für Umme ist, kann man auch nichts falsch machen.
Syncing.net: Datensynchronisation für Windows PCs (mit Verlosung)
26. Jan
Kurz vor Weihnachten trudelte bei mir die Anfrage ein, ob ich nicht Syncing einmal vorstellen wollte – eine (kostenpflichtige) Software zur Synchronisation von Daten und Outlook auf mehreren PCs. Da dies die erste Anfrage dieser Art in diesem Blog ist, möchte ich ein paar Worte vorab verlieren:
Ich kann nicht verhehlen, dass es mich die erste Anfrage dieser Art natürlich zumindest ein ganz klein wenig stolz gemacht hat – immerhin glaubt jemand, dass hier eine passende Zielgruppe mit einer gewissen Größe mitliest. Trotz der Bauchpinselei habe ich mir gut überlegt, ob ich die Software vorstellen möchte und dazu vor der Kontaktaufnahme mit dem Hersteller mir das Produkt genau angeschaut und getestet. Ergebnis: Man kann es für bestimmte Aufgaben brauchen – daher stelle ich es Euch vor. Es ist für mich kaum absehbar, ob / wann / wer / wie oft noch ein Hersteller anfragen wird. Ich werde aber immer eine Einzelfallentscheidung treffen und nur vorstellen, was auch etwas taugt. Ein zusätzlicher Anreiz, wie Lizenzen zur Verlosung o.Ä. sind dafür nicht ausschlaggebend, aber freuen mich natürlich (und hoffentlich auch euch).Nun aber genug der Worte vorab, schauen wir uns das Programm mal an.
Syncing.net – Daten und Outlook synchronisieren
Syncing.net bezeichnet sich selbst als Synchronisationslösung für Outlook und andere Daten (auch in dieser Reihenfolge) und richtet sich an kleinere Unternehmen und Privatleute, die mit Windows arbeiten. Syncing läuft dabei im Hintergrund und gleicht Ordner und Outlook-Daten ab, sobald eine Online-Verbindung da ist. Die Daten werden dabei aber nicht online gespeichert (wie z.B. bei Dropbox), sondern alle beteiligten Rechner müssen gleichzeitig online sind. Wahlweise kann man jedoch eine Option zuschalten, die 200 MB der Daten verschlüsselt online vorhält.
Die Einrichtung
Syncing.net zeichnet sich durch eine besonders nutzerfreundliche Oberfläche aus – damit kommt jeder klar. Am Anfang kommt natürlich die obligatorische Frage nach dem Konto – ein neues anlegen oder ein bereits bestehendes nutzen.
Danach wählen wir aus, welche Option wir konfigurieren möchten.
Ordnersynchronisation
Ich entscheide mich als erstes für den Ordner-Sync. Als erstes müssen wir für einen passenden Namen dafür angeben.
Danach wählen wir aus, wo der Ordner liegt.
Zum Schluß können wir andere Benutzer zum Sync einladen.
Syncing.net arbeitet danach im Tray unbemerkt weiter, wie man es es kennt. Durch einen Klick auf das Symbol bekommt ihr den Status.
Ich habe testweise einen anderen User eingeladen, um die Syncronisation zu testen. Der andere Nutzer bekommt die Aufforderung per E-Mail, installiert die Software und kann danach dem Ordner “beitreten”.
Ist das passiert, arbeitet Syncing.net und synchronisiert die Dateien im Hintergrund.
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Fortschrittsanzeige gehört natürlich mit dazu.
Alles in allem macht Syncing.net das, was es machen soll: Es synchronisiert die angebenen Ordner – wenn beide Rechner online sind. Im Gegensatz zu Dropbox o.Ä. setzt nur die interne Festplatte Beschränkungen, dafür werden keine Daten online vorgehalten.
Outlook-Sync für Anfänger
So positiv ich von dem Ordner-Sync angetan bin, so nutzlos finde ich den Outlook-Sync. Der synchronisiert lokale E-Mail-Ordner und Kalender. Heisst: IMAP-Ordner werden nicht unterstützt, weshalb ich die Funktion auch nicht näher testen konnte. Der angekündigte Abgleich mit Mobilgeräten ist dann auch eher ein Reinfall – denn gemeint ist eigentlich nur das iPhone, was auch nur in Zusammenspiel mit einem MobileMe-Account geht – und der kostet.
Sind wir ehrlich: Mit Googlediensten kriegen wir das alls genauso gut hin, wenn wir auch eventuell bei dem Ordner-Teilen etwas tricksen müssen und Outlook 2007 von Hause aus Google-Kalender auch nur lesen kann und nicht schreiben. Alternativ gibt es auch Exchange-Konten bei diversen Anbietern für 10 Euro im Monat, bei dem dann auch Webmail-Zugriff und der Zugriff über ein iPhone oder Blackberry möglich ist.
In der Praxis lässt sich der Sync wesentlich eleganter mit Thunderbird und diversen Webdiensten erledigen – für unsereins wahrscheinlich kein Problem. Syncing.net hat aber defintiv eine andere Zielgruppe: Den Outlook-Benutzer, der sich mit technischen Hürden nicht auseinandersetzen will, der von IMAP oder Exchange noch nie was gehört hat oder jemals hören will. Er will einfach, dass es funktioniert. Und genau da setzt Syncing.net an – und funktioniert sicherlich gut.
Fazit und Verlosung
Der Outlook-Sync ist bestimmt für eine bestimmte Zielgruppe interessant, ich bräuchte ihn aber nicht. Im Gegensatz dazu ist die Ordner-Synchronisation überaus interessant – vor allem weil sie so einfach funktioniert. Passenderweiser wird auch nur eine “File Sharing Version” angeboten, die auf den Outlook-Kram verzichtet. Permanent Fotos mit den Schwieger-Eltern oder der Oma austauschen? Kein Problem! Syncing.net ist so einfach, das kapiert sogar die Oma. Einziger Wehrmutstropfen: Macs müssen draussen bleiben.
Und jetzt kommt noch was Nettes für Euch: Man hat mir 6 Pro Lizenzen im Wert von jeweils 95,08 € zur Verfügung gestellt, die ich unter Euch verlosen darf. Zwei von Euch dürfen sich also über drei Pro Lizenzen freuen. Hinterlasst einfach bis zum 1. Februar 12:00 Uhr einen Kommentar – fertig.
Der Umstieg auf Windows 7: Windows kaufen
09. Dez
Microsoft hat ein Faible für eine komplizierte Produktpolitik. Genau wie bei Windows Vista gibt es von Windows 7 sechs verschiedene Versionen – jeweils in 32 oder 64 Bit. Da muss ein normaler Nutzer erstmal durchblicken welches Windows nun das richtige für ihn ist.
Wer danach aber in den nächsten Laden rennt und sich die passende Version kauft, verschenkt unter Umständen bares Geld. Es gibt nämlich so einige Wege an Windows 7 zu kommen und dabei ordentlich zu sparen. Ich habe versucht alle für Euch zusammenzutragen. Wer noch weitere (legale!) Möglichkeiten kennt, dem wäre für einen Kommentar dankbar.
Serie: Der Umstieg auf Windows 7
11. Nov
Just an dem Tag, als es für mich morgens früh nach Fuerteventura in den Urlaub ging, erschien offiziell die neue Windows-Version, Windows 7. Zurück in Deutschland hatte ich noch ein paar freie Tage und die Umstellung auf Windows 7 vorgenommen. Mit dieser kleinen Artikel-Serie möchte ich Euch alle Infos rund um den Umstieg auf Windows 7 geben – von den Vorbereitungen bis hin zu den ersten Schritten im neuen System. Beginnen möchte ich mich mit einigen Gründen für den Umstieg.
Die Bürde von Vista – Gute Gründe für den Umstieg
Ich kenne viele, die sich das Update auf Vista getrost geschenkt haben. Kein Wunder, gerade die Markteinführung von Vista verlief mehr als holprig. Die ersten Versionen waren total verbuggt, erst Monate nach Erscheinen konnte man das System wirklich annähernd produktiv einsetzen. Ich selbst hatte Vista schon zu einer Zeit installiert, da konnte man maximal 16.000 Dateien kopieren – danach musste man erstmal Neustarten. Die Liste der eklatanten Vista-Mängel ist lang – entsprechend kritisch wird natürlich Windows 7 beäugt.
Von PowerPoint zu Diashow
03. Nov
PowerPoint ist ja nun auf fast jedem PC zu finden, aber große Verbreitung spricht noch lange nicht für große Qualität. Immer wieder muss ich für Kunden ganz simple Präsentationen erstellen, die Bilder und Videos mit etwas Text und Ton mischen. Die Dateien sollen auf CD mitzunehmen sein und auf Klick-Befehle reagieren. Doch schon an der Videoeinbindung verzweifelt man bei PowerPoint regelmäßig.
Von einem Kollegen wurde mir jetzt AquaSoft Diashow empfohlen, mit dem all diese Probleme der Vergangenheit angehören sollen. Die Bedienung ist recht solide, erinnert in ihrer Darstellung etwas an den Scala InfoChannelDesigner vergangener Tage. Aus Effekten und Layouts kann man schnell auswählen und in einer Timeline mit mehreren Spuren den Inhalt geschickt anordnen.
Ausgeben kann man die so erstellten Diashows in vielen Formaten. Neben einer .exe-Datei für jeden Windows-Rechner kann man auch DVDs generieren, Bildschirmschoner erstellen, Formate für iPod und iPhone konvertieren und sogar zu YouTube hochladen.
Am Besten funktioniert die Ausgabe als eigenständige Anwendung, da die Software DirectX benutzt, um eine unglaublich flüssige und hochwertige Anzeige der Präsentation zu gewährleisten.
Aquasoft Diashow gibt es ab 39,90€.
Instant Messaging: Was ist Digsby?
21. Sep
Durch den bestens bekannten Caschy bin ich vor einiger Zeit mal auf den Instant Messager Digsby aufmerksam gemacht worden. Besonders prickelnd finde ich die Integration des Facebook-Chats. Für diejenigen, die das smarte Programm noch nicht kennen, hat Disgby heute ein Promovideo veröffentlicht:
Wer auf portable Programme steht, findet natürlich die passende Version beim oben erwähnten “Portabilisierer” Caschy.
Selbstversuch: Thunderbird vs. GoogleMail
12. Aug
Auch wenn einige gerne das Ende der E-Mail vorhersagen, so bleibt sie doch eine die unverzichtbare Kommunikationsanwendung im Netz. Dabei wird es einem gar nicht leicht gemacht: Täglich werden wir mit Spam bombardiert (von dem hoffentlich so viel wie möglich gefiltert wird), ungefragt in irgendwelche Mailverteiler und Newsletter aufgenommen und der Druck eine E-Mail zeitnah zu beantworten steigt auch permanent durch Webmail, Blackberry, iPhone & Co. Damit wird die E-Mail auch immer ortsungebundener, die Abfrage erfolgt mobil (Blackberry, iPhone), in der Pause am Arbeitsplatz, im Internetcafé oder bei Bekannten (Webmail) oder klassisch am eigenen PC (PIMs wie Outlook oder Thunderbird). Dabei möchte man natürlich soweit wie möglich auf die gleiche Datengrundlage zugreifen, wie Kontakte, Termine, alte E-Mails und es ist auch längst keine Seltenheit mehr, dass man mehr als eine E-Mail-Adresse nutzt – der Aufwand multipliziert sich.
Ich selbst organisiere meinen Mailverkehr grob über zwei Mailadressen (geschäftlich und privat/sonstiges), organisiere die Adressen aber zentral, organisiere meine Termine in mehreren Kalendern und verwalte meine ToDo-Liste. Das ganze aber nicht nur auf dem primären heimischen Notebook, sondern auch aus dem Büro, von unterwegs (iPhone) und aus Spielerei zu Hause an einem Linux-PC. Sieht man von dem iPhone mal ab, nutze ich dafür diverse Webdienste die alle (teilweise über Erweiterungen) in Thunderbird integriert sind. Mehr >
Firefox: Prism 1.0 Beta verfügbar
04. Aug
Die Mozilla Labs haben just Prism 1.0 Beta angekündigt – und damit auch direkt eine neue Prism-Projektseite. Aber von vorne: Was ist Prism überhaupt?
Mit Prism lässt sich eine Website quasi als Programm, bzw. vielmehr als Verknüpfung auf dem eigenen Rechner installieren. Die Seite bekommt eine eigenes Symbol und startet in einem eigenen Fenster – ganz als ob es ein eigenständiges Programm wäre. Dabei läuft im Hintergrund nur der Firefox.
Thunderbird: MAPI-Bug in Version 2.0.0.22
08. Jul
Als Nutzer von Thunderbird fiel mir heute auf, dass ein Bug in der aktuellen Version (2.0.0.22) verhindert, dass Mails über die MAPI-Schnittstelle versendet werden können. Das heißt in der Praxis: Andere Programme können unter Umständen keine Mails über Thunderbird verschicken. Auch das Versenden aus dem Kontextmenü unter Windows (Rechtsklick – Senden an – E-Mail-Empfänger) funktioniert nicht.
Schuld ist ein Fehler in der aktuellen Thunderbird-Version, der in beim Sprung auf 2.0.0.23 behoben sein wird. Solange kann man sich mit einem Workaround helfen.























