Webdesign
Diverse Softwarelösungen für den Online-Einsatz
TYPO3: Lightbox-Bilder in tt_address
18. Feb
tt_address ist eine sehr nützliche und vielfältige Erweiterung für TYPO3. Standardmäßig lassen sich Orte oder Mitarbeiter in einer Adressliste ausgeben, aber auch viele Extensions wie z.B. cal greifen gerne auf tt_address zurück.
Will man in einer Adress-Liste Fotos ausgeben, so werden diese Standardmäßig ohne Klick-Vergrößerung angezeigt. Folgendes Code-Snippet definiert für ein beliebiges Template die Lightbox-Vergrößerung und auch direkt Links der Felder Website und E-Mail (inklusive Spam-Schutz):
[PHP]
templates.beispiel {
image {
file.maxW = 182
imageLinkWrap = 1
imageLinkWrap.enable = 1
imageLinkWrap.typolink {
parameter.cObject = IMG_RESOURCE
parameter.cObject.file.import.data = TSFE:lastImageInfo|origFile
ATagParams = rel=”lightbox”
ATagParams.insertData = 1
}
}
email.typolink.parameter.field = email
www.typolink.parameter.field = www
address.br =1
description.br =1
}
[/PHP]
TYPO3: Update von tt_news auf Version 3.0.1
21. Jan
TT_News ist die Erweiterung für TYPO3 – es gibt manche Seiten, die bestehen fast ausschließlich aus News-Datensätzen. Schon im Dezember erschien die aktuelle Version 3.0.1, die einige Neuerungen bringt – unter Anderem eine bessere Verwaltung im Backend, mehr Perfomance und auch den lang erwarteten option split für Bilder.
Heute habe ich drei verschiedene Installationen geupdatet und bin mit der neuen Version sehr zufrieden. Trotzdem sollte man einige Dinge beim Update beachten – welchen kleine Stolpersteine mir begegnet sind, lest ihr in diesem Artikel.
Updateprozess von tt_news
Vor dem Updaten gilt: Sichert die Datenbank! Nur so könnt ihr das Update rückgängig machen, falls doch alles in die Hose geht.
Der Updateprozess von tt_news ist relativ einfach und wohlbekannt: Über den Extension Manager aktualisieren wir die Extension. Danach bietet tt_news einen eigenen Updater an, um veraltete Einstellungen automatisch zu aktualisieren.
Kleinere Stolpersteine
Auch wenn das Update an sich problemlos funktioniert, so haben sich einige Einstellungen innerhalb von tt_news geändert. Die folgenden Hinweise solltet ihr also wenn möglich vor dem Update schon beheben, damit erst direkt eine Unstimmigkeiten auftreten.
Keine SinglePid definiert
In der Version 3 ist eine Definition der singlePid, also welche Seite für die Einzelansicht bestimmt ist, zwingend notwendig. Ist keine Seite für die Einzelansicht definiert, gibt es nur die Fehlermeldung “plugin.tt_news ERROR: No singlePid defined”.
Der Fehler tritt überall auf, selbst in der Einzelansicht. An und für sich ein zu begrüßender Schritt, war die nicht Definition er SingleView doch eine häufige Fehlerquelle. Blöde: Hat man bislang alle SingleViews über die Kategorien/Rubriken zugewiesen, erscheint der Fehler trotzdem. Man trägt nun also in jedem Plugin per Hand eine Einzelseite nach oder setzt diese einmal global im Setup – die Pid der Rubrikeinstellungen überschreibt beide Einstellungen in der Praxis:
plugin.tt_news.singlePid = 6173
Benutzerrechte der Kategorien setzen
Auch bislang gab es ja die Möglichkeit, bestimmten Benutzern nur einen Teil der Rubriken zugänglich zu machen. Entweder über die Backend-Benutzergruppe oder den Backend-User.
Neu ist, dass diese Option zwingend gesetzt sein muss – ansonsten hat der Benutzer gar keinen Zugriff auf irgendwelche Kategorien. Selbst dann nicht, wenn die Kategorien-Datensätze in seinem Verzeichnisbaum liegen.
Das finde ich persönlich sehr nervig, da ich auch keine Möglichkeit gefunden habe, dieses Verhalten zu deaktivieren. Wer also in einer TYPO3-Installation mehrere Seiten betreibt, organisiert eventuell vorher besser einmal das was die Nutzer da angerichtet haben und fügt einer Backendgruppe alle Root-Kategorien hinzu. Jedem Benutzer wird dann die Gruppe zugeweisen. Natürlich haben auch weiterhin die Nutzer nur Zugriff auf die Kategorien und News, die auch in ihrem Verzeichnisbaum liegen.
Pagebrowser anpassen
Neu ist auch verbesserter Pagebrowser, der endlich auch nicht mehr in Tabellenform ausgegeben wird. Die Standard-Konfiguration ist allerdings etwas fragwürdig, so dass eventuell ganz schön viele Links und lange Links zustande kommen.
Wer den neuen Pagebrowser deaktivieren und wieder den alten nutzen will, setzt im Setup Folgendes:
plugin.tt_news.usePiBasePagebrowser = 0
Besser ist der neue Browser natürlich schon, den man mit ein paar Handgriffen auch etwas anpassen kann:
plugin.tt_news {
usePiBasePagebrowser = 1
pageBrowser {
maxPages = 5
showResultCount = 0
showPBrowserText = 0
dontLinkActivePage = 1
showFirstLast = 0
pagefloat = center
showRange = 0
hscText = 1
showResultsNumbersWrap = |
browseBoxWrap = <div>|</div>
showResultsWrap = <div>|</div>
browseLinksWrap = <div>|</div>
disabledLinkWrap = <span>|</span>
inactiveLinkWrap = |
activeLinkWrap = <span>|</span>
activeLinkWrap.stdWrap.wrap = <span>|</span>
}
}
Der oben stehende Code sorgt dafür, dass einige nicht wirklich zwingende Informationen nicht angezeigt werden.
Mehr-Link entfernen oder anpassen
Ich bin ja kein Freund dieser stumpfen “mehr”-Links. Meistens habe ich die deaktiviert, beziehungsweise den Marker aus dem Template entfernt. Der ist nun aber out-of-date und der More-Link muss übers Setup deaktiviert werden:
plugin.tt_news.dsiplayList.subheader_stdWrap.append >
Welche Domains liegen noch auf meinem Server?
07. Dez
Mit dem Reverse IP Domain Check lässt sich herausfinden, welche Domain noch auf einem Server liegt. Interessant z.B. für SharedHosting-Kunden, die mal sehen wollen wer sich noch auf dem Server tummelt und für die ganzen Ausfälle verantwortlich ist
Streit um GoogleAnalytics geht weiter
24. Nov
Einer meiner ersten Blog-Artikel hier ging der Frage “Ist GoogleAnalytics nach deutschem Recht unzulässig?” nach. Eine Klärung ist immer noch nicht erfolgt, allerdings wollen die Datenschützer aus Bund und Ländern Webseiten Betreiber notfalls auch mit Sanktionen zum Verzicht bewegen. Thomas schreibt dazu auch in seinem Blog Internet-Law:
Die konkrete Diskussion um Analytics könnte Google selbst durch eine striktere Anonymisierung von IP-Adressen und eine Änderung der Nutzungsbedingungen entschärfen. Google sollte zudem auf eine gerichtliche Klärung der Fragen um Analytics hinwirken, damit der Nutzer weiß woran er ist.
Das stimmt wohl, allerdings erwähnt er auch, dass die Diskussion sich zwar gerade an GoogleAnalytics festbeißt, es aber noch genügend andere Dienste mit gleicher Funktion gibt, die davon auch betroffen wären. Ich nutze und empfehle weiterhin die OpenSource Auswertung Piwik, bei der die Daten auf dem eigenen Server liegen und nicht über Dritte laufen.
Wordpress: Wenn auf einmal alle Artikel verschwinden
13. Nov
Wenn am Telefon eine entsetze Kundin fragt “Wo sind alle Artikel hin? Hast Du die gelöscht?”, verheißt das oft nichts Gutes. Und tatsächlich: im konkreten Fall war auch das Backend von Wordpress leer und auf der Seite gähnte einem nur “Keine Beiträge gefunden” entgegen.
Das ist natürlich weniger schön, aber im konkreten Fall sehr schnell behoben.
Schritt Eins: Ruhe bewahren
Das allerwichtigste, nicht von einer möglichen Hektik anstecken lassen. Überlegt, was ihr tut und warum. Hilfreich ist da, wenn täglich Backups gezogen werden. Denn mit dem Wissen arbeitet man schon viel ruhiger.
Schritt Zwei: Ein Blick auf die Datenbank
Nicht erwähnt habe ich, dass ich natürlich sofort im Wordpress-Backend nachgeschaut habe, wo denn alle Artikel sind. Das setze ich mal aus selbstverständlich voraus. Ein Blick auf die Datenbank bringt da schon wesentlich mehr Aufschluss. In der Regel verwendet man dafür spezielle Management-Tools, am verbreiteten ist phpMyAdmin. Das ist entweder von Hause aus bei Euch schon installiert oder kann auch unkompliziert als Wordpress-Erweiterung heruntergeladen werden.
Aber Vorsicht: Ich gebe hier keinen Crashkurs in MySQL-Basics. Wenn ihr kaum oder keine Erfahrung mit MySQL habt, solltet ihr sehr vorsichtig vorgehen (oder jemanden Fragen der sich damit auskennt). Löscht ihr einen Beitrag in einem CMS wird dieser oftmals nicht in der Datenbank gelöscht, sondern bekommt nur den Hinweis “deleted” und wird dem Redakteur ausgeblendet. Was ihr aber direkt in der Datenbank löscht und verunstaltet hat unmittelbare Auswirkungen und kann gegebenenfalls üble Folgen haben. Obacht also!
Ruft ihr phpMyAdmin dann auf, seht ihr die verschiedenen angelegten Tabellen und diverse Informationen dazu, unter anderem auch wie viele Einträge darin gespeichert sind (siehe Bild). Und tatsächlich: Im konkreten Fall gab mir phpMyAdmin für die Tabelle “wp-posts” (dort werden alle Artikel abgespeichert) die Meldung “table in use” aus, keine weiteren Informationen (das ist jetzt nicht auf dem Bild zu sehen, denkt euch aber die entsprechenden Infos in der Tabellenzeile weg). Die Tabelle hatte sich also offensichtlich etwas verheddert.
Schritt Drei: Reparieren
Der Reparaturvorgang ist mehr als einfach. Ihr wählt den Haken bei der Tabelle aus und wählt dann unten “Ausgewählte: Reparieren”. Den Rest macht (hoffentlich) MySQL alleine und schon sind wieder alle Einträge da.
Das ist wahrlich kein Grund in Panik zu verfallen und die Lösung innerhalb von wenigen Minuten vollzogen.
Woher kommt das Problem?
Datenbank-Tabellen können sich schon mal verheddern – mir ist es schon zwei, dreimal bei einer größeren TYPO3-Installation passiert. Dort hatte sich im Abstand von mehreren Monaten die Tabelle für die Realurl-Ausgabe verhackt. Die Folge: Keine Unterseite konnte mehr aufgerufen werden. So etwas passiert, ist aber relativ selten. Im konkreten Fall “Wordpress” ist es mir noch nie passiert – und ich betreue ja so einige Blogs.
Disclaimer – Es gibt viele Ursachen
Natürlich ist diese Lösung jetzt nur Beispielhaft für das konkrete Problem. Es kann natürlich auch viele andere Ursachen geben, von Selbstverschulden bis zu Hacker-Angriffen. Ich empfehle auf jeden Fall immer einen Blick auf die Datenbank zu werfen – so könnt ihr sehen ob noch Daten vorhanden sind (in diesem Fall die Funktionen “Überprüfen” und “reparieren” nutzen) oder die Tabelle tatsächlich leer ist. Generell solltet ihr aber dafür sorgen, dass regelmäßig Backups gezogen werden. Ob ihr dies für Euch selbst erledigt oder eben euren Hoster machen lasst (falls er es nicht ohnehin tut), sei euch überlassen.
Tool Time (2)
02. Nov
Weiter geht’s mit den Tools, die in meiner Werkzeugkiste nicht fehlen dürfen.
Das nächste ist kein Programm, sondern eine Website – aber heutzutage macht das ja eh kaum noch einen Unterschied.
Wer schon einmal mit einem Layout beim Kunden gesessen und dort erlebt hat, wie der Kunde anfing, sich über einzelne Wörter oder Begriffe zu unterhalten, der weiß, dass Blindtexte nicht nur als Lückenfüller dienen, wenn es noch keine echten Texte gibt, sondern dass sie auch das Auge des Kunden weg vom Text aufs Layout lenken können.
Die schönsten Blindtexte gibt es bei blindtextgenerator.de. Neben dem Klassiker “lorem ipsum” ist für Schöngeister und Sprachfetischisten (Werther und Kafka), für Typographen (“Hinter den Wortbergen“) und Krimifans (“Er hörte leise…“) etwas dabei. Und wer noch erzieherisch tätig werden will, der wählt den Blindtext über Webstandards und macht ganz nebenbei den Wert der eigenen Arbeit klar.
Alle Texte sowie bequeme Einstell-Möglichkeiten, wie lang und breit und bunt der Text sein soll finden sich in einer nett anzusehenden Oberfläche.
Tool Time
01. Nov
“Schreib was über Webdesign”, hat Ben gesagt, bevor er in den Urlaub verschwunden ist. Wie es das Leben so will, passiert natürlich nichts interessantes – aber der kluge Webdesigner weiß sich da zu helfen: Ich stelle hier mal eine kleine Liste meiner persönlichen Lieblingswerkzeuge vor. Nicht die allerneusten Knaller, sondern die Programme, sich über Jahre einen festen Platz auf jeder neuen Installation verdient haben.
Immer im Autostart ist zum Beispiel der ClrPicker.
Das ist alles: Der ClrPicker
Diese kleine Palette schwebt irgendwo auf meinem Bildschirm, ist “always on top” und bietet erst einmal eine Pipette, mit der ich von jeder beliebigen Stelle des Screens eine Farbe aufnehmen kann. Damit das gut klappt ist eine Lupe dabei – wenn ich zum Beispiel hier im Artikel die Farbe des roten Kreuzchens genau wissen will, dann sieht das so aus:

Lupe am ClrPicker
Weil man ja nicht immer nur fürs Web arbeitet kann das kleine Ding die Farbwerte in RGB, Hex-Code (also für Html/CSS), Delphi, VB und C++-Code ausgeben. Letztere habe ich noch nie gebraucht, aber wer weiß?
Außerdem besitzt der ClrPicker netterweise eine History mit den letzten 10 Farbwerten und hat sich mit diesen wenigen aber durchdachten Funktionen seinen Platz im Autostart verdient.
Download (~1.6MB, Win XP, Vista): www.adesclrpicker.com
Wordpress: Eigene Fotos mit dem FlickR-Manager leichter einfügen
21. Okt
Für viele ist FlickR die Fotoplattform der Wahl. Von Zeit zu Zeit (oder auch öfter) möchte man ein eigenes Foto sowohl im eigenen Blog einbinden und auch auf FlickR hochladen. Ich persönlich lade beispielsweise die Fotos für meinen Kochblog Topf und Löffel auf FlickR hoch und füge sie dann in die Blogeinträge ein.
Natürlich kann man das Foto einfach zusätzlich im Blog hochladen und gut ist. Das ist allerdings mit der Zeit ganz schön nervig und kann auch dazu führen, dass man weniger Fotos auf FlickR (oder im Blog) hochlädt, als man es eigentlich geplant hat. Außerdem fehlt die Verbindung der Fotos zu FlickR, wo Benutzer Bilder kommentieren und auch faven können.
Wordpress: Suchergebnisse auswerten
20. Okt
Eine Suchmaske gehört zum guten Ton auf einer Website. Dem Besucher will man das finden so einfach wie möglich machen und als Betreiber möchte man natürlich auch, dass die eigenen Inhalte gefunden und damit gelesen werden. Die Suchergebnisse sind für den Betreiber aber noch in einer anderen Form interessant: Wertet man die Suchanfragen aus, erhält man wertvolle Informationen darüber, was den Besuchern wie stark nachgefragt wird. Daraus kann man seine Schlüsse ziehen und beispielsweise gezielt Content entwickeln.
Das Problem: Wordpress bietet nicht automatisch eine Auswertung der Suchanfragen an, wie man es z.B. von der Indexed Search unter TYPO3 bekannt ist. Abhilfe ist natürlich nicht weit, die Erweiterung “Search Meter“ (Plugin-Seite auf Wordpress.org) rüstet die gewünschte Funktionen nach und liefert euch eine Tages-, Wochen- und Monatsauswertung. Außerdem praktisch: Ein Widget ist auch mit an Board, um die beliebtesten Suchanfragen z.B. in der Sidebar anzuzeigen. Damit kann man seinen Besuchern zu zeigen, was die große Masse interessiert.








