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Streit um GoogleAnalytics geht weiter
24. Nov
Einer meiner ersten Blog-Artikel hier ging der Frage “Ist GoogleAnalytics nach deutschem Recht unzulässig?” nach. Eine Klärung ist immer noch nicht erfolgt, allerdings wollen die Datenschützer aus Bund und Ländern Webseiten Betreiber notfalls auch mit Sanktionen zum Verzicht bewegen. Thomas schreibt dazu auch in seinem Blog Internet-Law:
Die konkrete Diskussion um Analytics könnte Google selbst durch eine striktere Anonymisierung von IP-Adressen und eine Änderung der Nutzungsbedingungen entschärfen. Google sollte zudem auf eine gerichtliche Klärung der Fragen um Analytics hinwirken, damit der Nutzer weiß woran er ist.
Das stimmt wohl, allerdings erwähnt er auch, dass die Diskussion sich zwar gerade an GoogleAnalytics festbeißt, es aber noch genügend andere Dienste mit gleicher Funktion gibt, die davon auch betroffen wären. Ich nutze und empfehle weiterhin die OpenSource Auswertung Piwik, bei der die Daten auf dem eigenen Server liegen und nicht über Dritte laufen.
Tool Time (2)
02. Nov
Weiter geht’s mit den Tools, die in meiner Werkzeugkiste nicht fehlen dürfen.
Das nächste ist kein Programm, sondern eine Website – aber heutzutage macht das ja eh kaum noch einen Unterschied.
Wer schon einmal mit einem Layout beim Kunden gesessen und dort erlebt hat, wie der Kunde anfing, sich über einzelne Wörter oder Begriffe zu unterhalten, der weiß, dass Blindtexte nicht nur als Lückenfüller dienen, wenn es noch keine echten Texte gibt, sondern dass sie auch das Auge des Kunden weg vom Text aufs Layout lenken können.
Die schönsten Blindtexte gibt es bei blindtextgenerator.de. Neben dem Klassiker “lorem ipsum” ist für Schöngeister und Sprachfetischisten (Werther und Kafka), für Typographen (“Hinter den Wortbergen“) und Krimifans (“Er hörte leise…“) etwas dabei. Und wer noch erzieherisch tätig werden will, der wählt den Blindtext über Webstandards und macht ganz nebenbei den Wert der eigenen Arbeit klar.
Alle Texte sowie bequeme Einstell-Möglichkeiten, wie lang und breit und bunt der Text sein soll finden sich in einer nett anzusehenden Oberfläche.
Tool Time
01. Nov
“Schreib was über Webdesign”, hat Ben gesagt, bevor er in den Urlaub verschwunden ist. Wie es das Leben so will, passiert natürlich nichts interessantes – aber der kluge Webdesigner weiß sich da zu helfen: Ich stelle hier mal eine kleine Liste meiner persönlichen Lieblingswerkzeuge vor. Nicht die allerneusten Knaller, sondern die Programme, sich über Jahre einen festen Platz auf jeder neuen Installation verdient haben.
Immer im Autostart ist zum Beispiel der ClrPicker.
Das ist alles: Der ClrPicker
Diese kleine Palette schwebt irgendwo auf meinem Bildschirm, ist “always on top” und bietet erst einmal eine Pipette, mit der ich von jeder beliebigen Stelle des Screens eine Farbe aufnehmen kann. Damit das gut klappt ist eine Lupe dabei – wenn ich zum Beispiel hier im Artikel die Farbe des roten Kreuzchens genau wissen will, dann sieht das so aus:

Lupe am ClrPicker
Weil man ja nicht immer nur fürs Web arbeitet kann das kleine Ding die Farbwerte in RGB, Hex-Code (also für Html/CSS), Delphi, VB und C++-Code ausgeben. Letztere habe ich noch nie gebraucht, aber wer weiß?
Außerdem besitzt der ClrPicker netterweise eine History mit den letzten 10 Farbwerten und hat sich mit diesen wenigen aber durchdachten Funktionen seinen Platz im Autostart verdient.
Download (~1.6MB, Win XP, Vista): www.adesclrpicker.com
Collabtive: Installation der Projektmanagment-Software
26. Aug
Seitdem ich selbstständig bin, suche ich eigentlich nach einer geeigneten Groupware fürs Projektmanagement. Unabdingbare Vorraussetzung ist, dass ich nicht nur ich damit umgehen kann, sondern eben auch meine Kunden. Es muss intuitiv zu bedienen sein und tatsächlich einen Mehrwert bieten, statt nur Zeit zu fressen. Da ich aber bislang schon an der Benutzung verzweifelte, habe ich nie ein System produktiv eingesetzt. Das könnte sich nun ändern – bei Dr.Web stolperte ich schon vor längerer Zeit über Collabtive, eine OpenSource Groupware zur Projektverwaltung.
Die Demo und ersten Einblicke konnten mich überzeugen, so dass ich Collabtive installiert habe. Bevor ich zu einem späteren Zeitpunkt von der genaueren Nutzung berichte, hier nun erstmal die Infos zur Installation. Die geht wirklich schnell vonstatten (in maximal 5 Minuten) und ist leicht zu vollziehen. Für halbwegs erfahrene Nutzer also völlig unspannend, betrachtet das Folgende einfach als schnellen Überblick. Der Vollständigkeit halber und für eventuell unerfahrenere Nutzer, will ich die Prozedur kurz erläutern. Mehr >
Piwik: Version 0.4.2 erschienen
25. Jul
Die quelloffene Besucheranalysesoftware ist in Version 0.4.2 erschienen, in der einige Bugs behoben werden. Soweit ich das sehe, ist nichts Gravierendes dabei. Größte Änderungen dürften wohl sein:
- PHP 5.3 compatibility
- Added Silverlight and Google Gears detection
- Now computing the real number of unique visitors per month and week
Das Autoupdate im Piwik-Backend funktionierte Problemlos.
Piwik: Seitennamen in der Auswertung verändern
11. Jul
Standardmäßig zeigt Piwik in der Auswertung als Seitennamen die URL der entsprechenden Seite an. Verwendet man sogenannte “sprechende URLs”, zieht sich der Name in die Länge, da Piwik für jedes Segment eine Auswertung führt und man weiter in die Tiefe expandieren muss.
Das kann nützlich sein, ist es aber nicht immer. Hier im Blog hält sich der Erkenntnisgewinn in Grenzen, vor allem da man jedes Segment erst durch einen Klick auf das “+”-Zeichen ausklappen muss. Aber es geht auch anders.
Piwik: Übersicht aller Websites
06. Jul
Ist Piwik einmal installiert, lassen sich damit mehrere Websites auswerten. Ihr müsst also nicht für jede Eurer Seiten eine neue Piwik-Installation aufsetzen, sondern einfach die neue Website hinzufügen und den entsprechenden Tracking-Code dort einbinden.
Was der Vorgänger PHPMyVisites noch hatte, fehlt Piwik: Eine Art Dashboard mit der Zusammenfassung der wichtigsten Infos aller Websites. Was man bei einer oder zwei Websites vielleicht noch verschmerzen kann, entwickelt sich bei vielen Sites zum nervigen Zeitfresser. Abhilfe schafft das MultiSitesPlugin.
Piwik: Entwickler starten offizielle Blog-Reihe
17. Jun
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Auf dem offiziellen Piwik-Blog wurde nun eine Beitragsreihe gestartet, die sich um den effektiven Einsatz von Piwik dreht. Den Auftakt macht der Eintrag “7 Gründe warum eine kommerzielle Seite Piwik benötigt” (7 Reasons Why Your Commercial Site NEEDS Piwik).
Wordpress: Piwik im Dashboard
14. Jun
Wer die freie GoogleAnalytics-Alternative Piwik nutzt, muss auch in Wordpress nicht auf den Komfort von Statistiken im Dashboard verzichten. Möglich macht dies das Plugin WP-Piwik von André Bräkling. Ich gebe eine kurze Einführung in die Einrichtung und einen Überblick über die Funktionen.
Piwik: Freie Software für Besucheranalyse in Version 0.4 erschienen
08. Jun
Die Open Source Alternative zu GoogleAnalytics & Co, Piwik, ist in Version 0.4 erschienen. Auffällig ist der größere Versionsprung – aktuell war die Version 0.2.37, die 0.3er Versionen werden direkt übersprungen.
Grund für den Sprung ist scheinbar, dass nach 9-monatiger Entwicklungszeit eine brandneue piwik.js ausgeliefert wird, die für das Tracking auf der Clientseite zuständig ist. In der offiziellen Ankündigung heißt es dazu:
While the improvements are all under the hood, Piwik’s client-side code is now a heavyweight contender to the trackers from the “Big 3″ (i.e., GA, Y!A, and MS).
Das automatische Update aus dem Backend funktionert ohne Probleme. Der bislang auf der Website eingebundene Code sollte aktualisiert werden, will man alle neuen Vorteile nutzen – er funktioniert aber auch weiterhin. Wer den Code nicht manuell einbindet, sondern per Plugin, muss auf eine Aktualisierung warten, die aber sicherlich in Kürze kommen sollte.

