Wordpress
Wordpress: Wenn auf einmal alle Artikel verschwinden
13. Nov
Wenn am Telefon eine entsetze Kundin fragt “Wo sind alle Artikel hin? Hast Du die gelöscht?”, verheißt das oft nichts Gutes. Und tatsächlich: im konkreten Fall war auch das Backend von Wordpress leer und auf der Seite gähnte einem nur “Keine Beiträge gefunden” entgegen.
Das ist natürlich weniger schön, aber im konkreten Fall sehr schnell behoben.
Schritt Eins: Ruhe bewahren
Das allerwichtigste, nicht von einer möglichen Hektik anstecken lassen. Überlegt, was ihr tut und warum. Hilfreich ist da, wenn täglich Backups gezogen werden. Denn mit dem Wissen arbeitet man schon viel ruhiger.
Schritt Zwei: Ein Blick auf die Datenbank
Nicht erwähnt habe ich, dass ich natürlich sofort im Wordpress-Backend nachgeschaut habe, wo denn alle Artikel sind. Das setze ich mal aus selbstverständlich voraus. Ein Blick auf die Datenbank bringt da schon wesentlich mehr Aufschluss. In der Regel verwendet man dafür spezielle Management-Tools, am verbreiteten ist phpMyAdmin. Das ist entweder von Hause aus bei Euch schon installiert oder kann auch unkompliziert als Wordpress-Erweiterung heruntergeladen werden.
Aber Vorsicht: Ich gebe hier keinen Crashkurs in MySQL-Basics. Wenn ihr kaum oder keine Erfahrung mit MySQL habt, solltet ihr sehr vorsichtig vorgehen (oder jemanden Fragen der sich damit auskennt). Löscht ihr einen Beitrag in einem CMS wird dieser oftmals nicht in der Datenbank gelöscht, sondern bekommt nur den Hinweis “deleted” und wird dem Redakteur ausgeblendet. Was ihr aber direkt in der Datenbank löscht und verunstaltet hat unmittelbare Auswirkungen und kann gegebenenfalls üble Folgen haben. Obacht also!
Ruft ihr phpMyAdmin dann auf, seht ihr die verschiedenen angelegten Tabellen und diverse Informationen dazu, unter anderem auch wie viele Einträge darin gespeichert sind (siehe Bild). Und tatsächlich: Im konkreten Fall gab mir phpMyAdmin für die Tabelle “wp-posts” (dort werden alle Artikel abgespeichert) die Meldung “table in use” aus, keine weiteren Informationen (das ist jetzt nicht auf dem Bild zu sehen, denkt euch aber die entsprechenden Infos in der Tabellenzeile weg). Die Tabelle hatte sich also offensichtlich etwas verheddert.
Schritt Drei: Reparieren
Der Reparaturvorgang ist mehr als einfach. Ihr wählt den Haken bei der Tabelle aus und wählt dann unten “Ausgewählte: Reparieren”. Den Rest macht (hoffentlich) MySQL alleine und schon sind wieder alle Einträge da.
Das ist wahrlich kein Grund in Panik zu verfallen und die Lösung innerhalb von wenigen Minuten vollzogen.
Woher kommt das Problem?
Datenbank-Tabellen können sich schon mal verheddern – mir ist es schon zwei, dreimal bei einer größeren TYPO3-Installation passiert. Dort hatte sich im Abstand von mehreren Monaten die Tabelle für die Realurl-Ausgabe verhackt. Die Folge: Keine Unterseite konnte mehr aufgerufen werden. So etwas passiert, ist aber relativ selten. Im konkreten Fall “Wordpress” ist es mir noch nie passiert – und ich betreue ja so einige Blogs.
Disclaimer – Es gibt viele Ursachen
Natürlich ist diese Lösung jetzt nur Beispielhaft für das konkrete Problem. Es kann natürlich auch viele andere Ursachen geben, von Selbstverschulden bis zu Hacker-Angriffen. Ich empfehle auf jeden Fall immer einen Blick auf die Datenbank zu werfen – so könnt ihr sehen ob noch Daten vorhanden sind (in diesem Fall die Funktionen “Überprüfen” und “reparieren” nutzen) oder die Tabelle tatsächlich leer ist. Generell solltet ihr aber dafür sorgen, dass regelmäßig Backups gezogen werden. Ob ihr dies für Euch selbst erledigt oder eben euren Hoster machen lasst (falls er es nicht ohnehin tut), sei euch überlassen.
Wordpress: Eigene Fotos mit dem FlickR-Manager leichter einfügen
21. Okt
Für viele ist FlickR die Fotoplattform der Wahl. Von Zeit zu Zeit (oder auch öfter) möchte man ein eigenes Foto sowohl im eigenen Blog einbinden und auch auf FlickR hochladen. Ich persönlich lade beispielsweise die Fotos für meinen Kochblog Topf und Löffel auf FlickR hoch und füge sie dann in die Blogeinträge ein.
Natürlich kann man das Foto einfach zusätzlich im Blog hochladen und gut ist. Das ist allerdings mit der Zeit ganz schön nervig und kann auch dazu führen, dass man weniger Fotos auf FlickR (oder im Blog) hochlädt, als man es eigentlich geplant hat. Außerdem fehlt die Verbindung der Fotos zu FlickR, wo Benutzer Bilder kommentieren und auch faven können.
Wordpress: Suchergebnisse auswerten
20. Okt
Eine Suchmaske gehört zum guten Ton auf einer Website. Dem Besucher will man das finden so einfach wie möglich machen und als Betreiber möchte man natürlich auch, dass die eigenen Inhalte gefunden und damit gelesen werden. Die Suchergebnisse sind für den Betreiber aber noch in einer anderen Form interessant: Wertet man die Suchanfragen aus, erhält man wertvolle Informationen darüber, was den Besuchern wie stark nachgefragt wird. Daraus kann man seine Schlüsse ziehen und beispielsweise gezielt Content entwickeln.
Das Problem: Wordpress bietet nicht automatisch eine Auswertung der Suchanfragen an, wie man es z.B. von der Indexed Search unter TYPO3 bekannt ist. Abhilfe ist natürlich nicht weit, die Erweiterung “Search Meter“ (Plugin-Seite auf Wordpress.org) rüstet die gewünschte Funktionen nach und liefert euch eine Tages-, Wochen- und Monatsauswertung. Außerdem praktisch: Ein Widget ist auch mit an Board, um die beliebtesten Suchanfragen z.B. in der Sidebar anzuzeigen. Damit kann man seinen Besuchern zu zeigen, was die große Masse interessiert.
Wordpress: Code darstellen und hervorheben
19. Okt
Bloggt man über Webdesign, so muss man auch ab und an verschiedene Code-Beispiele oder Snippets posten. Dabei spielt erstmal keine Rolle ob es sich um xHTML, PHP, Java oder CSS handelt. Mit dem sogenannten SyntaxHighlighting kann man den Code für den Besucher entsprechend komfortabel darstellen.
Such man nach einer passenden Erweiterung für Wordpress wird man erschlagen mit einer Vielzahl an möglichen Plugins, die nicht alle die gewünschten Ergebnisse liefern. Außerdem will ich mir als Autor auch das Leben nicht unnötig schwer machen – heißt: Ich will keinen kryptischen Code auswendig lernen müssen, um Code-Beispiele zu posten und auch nicht nur im HTML-Modus schreiben.
Wordpress: Sehen wo die Besucher klicken
05. Okt
Ich bin ja schon ein kleiner Statistik-Fan. Auch beim Bundesliga-Manager habe ich immer stundenlang in sämtlichen Zahlen geblättert
Wichtig ist für mich aber: Es sollte ein Mindestmaß an Datenschutz geben. Deshalb nutze ich z.B. Piwik statt GoogleAnalytics, um die Besuchszahlen zu analysieren.
Das Wordpress-Plugin WP-Clickmap bietet die Möglichkeit das Klickverhalten eurer Nutzer auszuwerten, ohne dass die Daten bei einem fremden Anbieter liegen. Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach: Installieren und im WP-Backend gibt es einen weiteren Menüpunkt, über den ihr sehen könnt wie auf eurer Seite geklickt wird:
Bei meinem Beispiel könnt ihr erkennen, dass zumindest keiner auf den Link zum Newsfeed klickt, dafür immer fleißig auf die Bilder im Artikel. Natürlich sollte man aber um eine endgültige Schlussfolgerung zu ziehen sich die Auswertung mehrere Seiten ansehen.
Da das Plugin nur über die Autoren-Seite zu beziehen ist, die aber gerade nicht online ist, hier noch der Direktlink zum Plugin.
Wordpress: Eigene Kommentar-Template nutzen
24. Jul
Ich saß den ganzen Tag an einem Artikel über das Aufmotzen von Wordpress-Kommentaren, bei dem auch darum geht Trackbacks und Kommentare getrennt auszugeben. Dazu habe ich direkt auch einige Änderungen am Blog vorgenommen. Aber ich konnte tun was ich will, jedesmal wenn ich abgefragt habe ob es Kommentare oder Trackbacks gibt, war das Resultat immer leer. Meine Abfrage aus der comments.php:
if ( ! empty($comments_by_type['comment']) ) :
Bis ich grade auf die Lösung gestoßen bin, die natürlich ein alter Hut ist, ich aber bislang gar nicht mit dem Problem in Zusammenhang gebracht hatte. Warum auch immer. In der single.php muss es heissen:
comments_template('', true);
Macn beachte das in der Klammer stehende. Schön einfach und bekannt die Lösung, da freue ich mich meine Zeit mit verplempert zu haben. Den Kommentar-Artikel gibt’s dann am Montag.
Wordpress: Update auf Version 2.8.1 und “My Category Order”
10. Jul
Wie man vielleicht mitbekommen hat, ist gestern die neue Wordpress-Version 2.8.1 erschienen. In Kombination mit dem Plugin “My Category Order”, mit dem sich die Reihenfolge der Kategorien verändern lässt, traten bei mir Probleme auf, die sich aber leicht lösen lassen.
Wordpress: Piwik im Dashboard
14. Jun
Wer die freie GoogleAnalytics-Alternative Piwik nutzt, muss auch in Wordpress nicht auf den Komfort von Statistiken im Dashboard verzichten. Möglich macht dies das Plugin WP-Piwik von André Bräkling. Ich gebe eine kurze Einführung in die Einrichtung und einen Überblick über die Funktionen.
Umstrukturierung & Entschuldigung
11. Jun
Zuerst einmal eine kleine Entschuldigung: Ich habe zuletzt nicht in dem Maße gebloggt, in dem ich mir das vorgenommen hatte. Das Blog ist etwas gewachsen und die anfängliche erdachte Struktur passte nicht mehr so wirklich. Außerdem zeigt auch erst die Realität, über was man tatsächlich schreibt.





