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Visual Traceroute

Die Websites meiner Kunden und auch meine eigenen liegen alle auf einem eigenen Managed Server bei domainFACTORY, die ich übrigens wärmstens weiterempfehlen kann. Top Leistung, 1a Service. Ich bin vollauf zufrieden, aber darum soll es hier ja nicht gehen. Letztens teilten mir auf jeden Fall die Jungs von der Technik mit, dass sie eine IP-Adresse gesperrt hätten, weil die dreißigtrilliarden Mal versucht hat auf den Server zuzugreifen, um alles kaputt zu machen. Aber nicht mit Commander!

Inspektor ZweiNull ermittelt - woher kommt der Schuft?

Soweit so unspektakulär, wenn man den richtigen Service hat und nichts schlimmes passiert. Mich hat dann aber mal interessiert, woher denn die IP-Adresse überhaupt stammt. So ein Ober-Geek, dass ich jetzt aus irgendwelchen Zahlenketten etwas erkennen kann, bin ich dann doch nicht. Also befragen wir einmal das große Orakel Google, im Netz gibt es ja so diverse Tools und Seiten. Es hat dann aber doch eine Zeit gedauert, bis ich einen anständigen Dienst gefunden habe, der die Aufgabe schnell und zuverlässig erfüllt. Die meisten wollen mir irgendwas verkaufen oder funktionieren so gut, wie der Mercedes von Michael Schumacher. Dementsprechend kann ich Euch nur diesen Service von DNStools empfehlen, der 1A funktionukkelt.

Custom Post Types in den Newsfeed von WordPress integrieren

Mit WordPress 3.0 kommt auch die mitgelieferte Möglichkeit eigene Artikeltypen (Custom_Post_Types) zu definieren und erstellen. Ich selbst nutze Custom_Posts um das Portfolio und die FAQ-Sektion zu füllen. Aber auch andere Anwendungsgebiete sind denkbar, z.b. Rezepte oder Restaurantkritiken in einem Foodblog, eine Filmdatenbank oder parlamentarische Initiativen.

Als Service für den interessierten Benutzer möchte man deshalb oft einen Newsfeed anbieten, der neben den normalen Artikeln auch die neuen Artikeltypen erfasst. Standardmäßig enthält der von WordPress generierte Newsfeed nämlich nur die Standard-Artikel, nicht aber die selbst erstellen Custom Posts. Letztere sind nur über eine spezielle URL abrufbar:

http://domain.de/feed/?post_type=DEIN-POST-TYPE

Um das zu lösen existieren im Wordress-Forum, im Bugtracker und auf diversen Blogs verschiedene Lösungsansätze. Keiner wollte allerdings mit der finalen WordPress-Version bei mir funktionieren. Der Ansatz, den Feed über eine eigene Funktion um die neuen Post Types zu erweitern, erwies sich aber als erfolgreich. Die folgende Funktion muss lediglich in die functions.php des Themes eingefügt werden und schon haben wir einen schönen Gesamtfeed:

//Feed um Custom-Post-Types erweitern
function kr8_feed($qv) {
 if (isset($qv['feed']) && !isset($qv['post_type']))
 $qv['post_type'] = get_post_types($args = array(
 'public'   => true,
 'capability_type'   => 'post'
 ));

 return $qv;
}
add_filter('request', 'kr8_feed');

Wer zusätzlich auch noch die Seiten in den Newsfeed integrieren möchte, kommentiert die folgende Zeile einfach aus:

//'capability_type'   => 'post'

PS: Wenn wir schon bei Feeds sind: Ich selbst nutze zum Lesen diverser Newsfeeds den Google Reader und empfehle darüber regelmäßig interessante und lesenswerte Artikel. Wer Interesse an meinen Empfehlungen hat, hier ist der passende RSS-Feed.

Medien-Inkompetenzen, Folge 735. Heute: Die Stadt Augsburg

Blogger-Abmahnungen gibt es ja genügend. Ob man Würstchenfotos benutzt, den Sprachgebrauch des DFB-Präsidenten entlarvt oder Papiere der Deutschen Bahn veröffentlicht. Gerne wird abgemahnt. Aber das hat es meines Erachtens noch nicht gegeben: Eine Abmahnung gegen zukünftige Blogger. Da wollen drei Jungs aus Augsburg einen Blog eröffnen und kamen auf den Namen augsburgR. Und um direkt von Anfang an auf der sicheren Seite zu sein, fragen sie noch bei der Stadt Augsburg an, ob sie die Domain nutzen dürfen. Antwort der Stadt: Keine. Dafür ein Abmahnbescheid über 1890 Euro. WTF? In der Augsburger Allgemeinen liest man dazu:

Fleischmann habe eine “Namensanmaßung” begangen, verwende die Domain widerrechtlich und überhaupt könnten Menschen ja die Stadt Augsburg mit dem Blog augsburgr.de in Verbindung bringen – was so nicht sein dürfe.

Das finde ich auf zwei Ebenen zum Kotzen: Erstens ist es ein Ding der Unmöglichkeit, auf solch eine Anfrage mit der Abmahnung zu reagieren. Da kennen sich wohl Juristen besser aus, ich halte das für absolute Geldgier. Das ist bewusst gemacht, die Stadt Augsburg will damit nicht primär die eigenen Namesrechte sichern (dazu hätte auch ein einfaches “Nein” per E-Mail gereicht und das wäre schneller gegangen), sondern stellt die eigene Geldgeilheit in den Vordergrund. Das ist mutwillig und berechnend. Ich hoffe doch stark, dass so etwas nicht rechtens ist. Zweitens halte ich die Begründung für doppelt bekloppt. Wenn die Jungs aus Augsburg kommen, sind sie nun mal Augsburger. Oder im Zweinull-Slang: augsburgR. So what? Verletzte ich jetzt das Markenrecht der Stadt Düsseldorf, wenn ich sage ich bin ein “Düsseldorfer”?.  Oder erst wenn ich einen Blog “der-duesseldorfer.de” aufmache? Ich bin einer (ok, zugezogen) – also sollte ich auch so etwas machen dürfen. Genauso wie es das Bildblog gibt, oder das GoogleWatchblog.

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Kurze de-Domains kommen – schon nächste Woche

Das was um uns herum schon Gang und Gebe ist, kommt nun auch bei uns – genauer gesagt für .de-Domains: Kurze Domainnamen, die nur aus einem oder zwei Buchstaben oder Ziffern bestehen. Bislang gibt es ja eine Grenze von mindestens drei Buchstaben, wobei es natürlich auch schon Ausnahmen gibt.

domainnamen

Was sich auf den ersten Blick gut anhört, eröffnet natürlich auch einige Schwierigkeiten.

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