So, mal ein flotter Beitrag zwischendurch: iLife gehört ja irgendwie zur Pflichtausstattung auf dem Mac. iPhoto nutze ich zwar eher selten, aber was ich ohne iMove machen würde, wüsste ich gar nicht… Seit einiger Zeit schleppte ich ein nerviges Problem mit mir rum: iMovie verkündete stolz das Update auf Version 9.0.2 und immer wenn ich auf “Updaten” klickte, fand die Softwareaktualisierung angeblich keine Updates.

Ok, ich als schlauer Fuchs lade natürlich das Update händisch herunter. Trau niemals einer Maschine. Das Ding gestartet und was ist? Nöppes. Hätte angeblich kein iMovie installiert. Ist klar. Bis ich dann mal auf den Trichter kam: Das Update ist zu blöd zu erkennen, dass ich iMovie und auch iPhoto im Programme-Ordner in einen Unterordner verschoben hatte. Da kommt immer noch oft der Windows-User in mir hoch, denn ich hasse nichts mehr, als so eine ungeordnete Ansammlung von Programmen. Deshalb habe ich mir schön ein paar Unterordner gebaut, in denen ich Programme organisiere.

Die Lösung ist dann auch relativ schnell und simpel: iMovie, iPhoto und Tralala einfach wieder direkt in den Programme-Ordner verschieben, Update fahren – fettich. Muss man erstmal drauf kommen… :)
Stefan hat heute Vormittag einen Beitrag veröffentlicht, in dem er Tipps für die Videobearbeitung der mit der Nikon D7000 aufgenommenen Videos auf dem Mac gibt. Die Kurzversion: Hat das Projekt eine andere Framerate als das Videomaterial, kann das Ergebnis unschön ruckelig werden. Das hat allerdings weniger mit der Nikon D7000 zu tun, sondern besitzt eine gewisse Allgemeingültigkeit.
Um das Ruckeln zu vermeiden, muss man allerdings nicht, wie von Stefan vorgeschlagen, zeitaufwendig die Videos der D7000 mit Mpeg-Streamclip neu decodieren. Man wählt stattdessen einfach die richtige Framerate bei Projektbeginn aus und spart sich viel Mühe:

Die D7000 nimmt Videos mit 24 fps auf, deshalb ist in unserem Fall “Cinema” die richtige Einstellung.
Wenn die Frameraten des Videomaterials nicht mit dem des Projekts übereinstimmen, zeigt euch das iMovie auch. Im Clip erscheint dann unten ein kleines Rechteck mit der Framerate des Videos:

Framerate eines bestehenden Projekts in iMove ändern
Hat man ein Projekt schon in der falschen Framezahl angelegt, ist es zumindest mir nicht gelungen, die Framerate des Projekts zu ändern. Das Feld wird zwar unter den “Projekteigenschaften” angezeigt, ist aber nicht anwählbar. Da hilft nur der folgende kleine Trick:
- Ein neues Projekt mit der richtigen Framerate anlegen
- Das alte Projekt öffnen, über CMD + A alles markieren und kopieren
- In das neue Projekt einfügen
Läuft wie geschnitten Brot und ganz ruckelfrei :)