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Der Umstieg auf Windows 7: Die wichtigsten Neuerungen
18. Nov
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil der Serie “Umstieg auf Windows 7″. Den ersten Artikel “Umstieg auf Windows 7” könnt ihr nach dem Klick lesen.
Die wichtigsten Neuerungen von Windows 7
Es hat sich einiges getan bei Windows 7. Wie ich bereits im ersten Teil geschrieben habe, zeichnet die neue Version besonders eine erhöhte Stabilität und eine wirkliche Performance-Steigerung aus.
Daneben gibt es aber ein paar offensichtliche Neuerungen, die ich euch hier vorstelle.
Das Startmenü
Ganz wirklich Neu ist das Startmenü von Windows 7 nicht – immerhin gab es auch schon in den Vorgängern das personalisierte Startmenü. Im Gegensatz zu Windows XP und Vista kann das Startmenü von Windows 7 aber nicht mehr auf die klassische Ansicht gebracht werden, was zumindest für mich eine Umstellung bedeutet.
Neu ist allerdings die Suchfunktion, die wirklich innerhalb von Sekunden Treffer erzählt. Einfach den Namen der gewünschten Anwendungen eingeben und die Treffer werden direkt eingeblendet. Etwas gewöhnungsbedürftig für mich, aber durchaus komfortabel.
Die Taskleiste
Ganz neu ist dafür die Taskleiste, die jetzt eine “Superbar” ist. Was auf den ersten Blick auffällt: Sie ist wesentlich größer als die bisherige Startleiste. Auch die Schnellstartleiste ist standardmäßig ausgeschaltet und wird eigentlich nicht mehr benötigt, kann aber bei Bedarf dennoch wieder zugeschaltet werden.
Stattdessen können jetzt Anwendungen dauerhaft an die Taskleiste angepinnt werden. In meinem Beispiel sind dies Firefox und der Explorer, die immer dort zu sehen sind. Die Umrandung zeigt an, dass mindestens ein Fenster der Anwendung aktiv ist.
Auch neu ist die standardmäßige Gruppierung von Anwendungen und deren Vorschau, wenn man über das entsprechende Symbol fährt (siehe auch Bild oben, dort hover ich über das Explorer-Symbol).
Praktisch ist auch, dass bei einem Rechtsklick auf das Symbol diverse Optionen per Schnellzugriff abrufbar sind. Bei Word sind dies z.B. die zuletzt geöffneten Dokumente, oben im Beispiel seht ihr die Optionen von Firefox.
Bibliotheken
Mit Windows 7 wurden ebenfalls sogenannte “Bibliotheken” eingeführt, die stark an die bereits bekannten Benutzerdaten (Bilder, Dokumente, Musik, Videos) erinnern. Allerdings sind Bibliotheken keine wirklich existenten Ordner, sondern vielmehr theoretische Gebilde, die beliebige Ordner strukturieren. So kann ich zum Beispiel den Ordner “D:\Fotos” sowohl unter der Bibliothek “Dokumente” und “Bilder” einordnen und er erscheint dort.
Natürlich können beliebig viele Bibliotheken angelegt werden, um die eigenen Daten entsprechend komfortabel und logisch zu sortieren. Wie ich finde, ein sehr gelungenes Feature um schnellen Zugriff auf seine Daten zu haben. Als Beispiel nenne ich z.B. die Bibliothek “ToDo”, die diverse Ordner anzeigt und damit logisch gruppiert.
Backups
Wesentlich verbessert hat sich auch das Backup-Tool, aka “Sichern und Wiederherstellen”. Ganz leicht lassen sich hier Images des Systems anlegen und die passende Notfall-CD dazu erstellen.
Noch mächtiger ist aber die Option, ausgewählte Ordner in bestimmten Intervallen (z.B. täglich) zu sichern. Vermisst man eine Datei oder such eine Vorgängerversion, kann man die Sicherung durchsuchen und gezielt bestimmte Dateien wiederherstellen. Alternativ geht dies auch per Rechtsklick des Ordners/der Datei und der Option “Vorgängerversion wiederherstellen”. Quasi eine Art Time-Machine für Windows.
Schade ist aber, dass es scheinbar nur ein Zeitplan erstellt werden kann. Will ich beispielsweise täglich meinen Ordner “Arbeit” gesichert haben und einmal in der Woche ein Image des Rechners haben, so geht das nicht so einfach. Entweder beides täglich oder ich muss mich für eines entscheiden.
Außerdem täte etwas mehr Übersichtlichkeit Not, denn neben den oben genannten Systemabbildern (Images) und der Sicherung der Benutzerdaten gibt es natürlich auch die altbekannte Systemwiederherstellung. Gleich drei verschiedene Sicherungsmodi müssen ja auch nicht sein.
Heimnetzgruppen
Mit den neuen “Heimnetzgruppen” möchte Microsoft die Netzwerkfreigaben wesentlich vereinfachen. Was war das bislang immer ein Gefrickel mit entsprechenden Freigaben, Gast-Konten & Co. – die Heimnetzgruppen sollen hier Abhilfe schafen. Die bisherige Netzwerkumgebung existiert weiterhin, da die “Heimnetzgruppen” erst ab Windows 7 funktionieren.
Als Freigabe können dabei die oben bereits angesprochenen Bibliotheken ausgewählt werden. Danach gibt man noch ein Passwort ein und andere Windows 7 PCs im heimischen Netzwerk können ganz leicht der Heimnetzgruppe beitreten. Eine wirkliche Verbesserung.






