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Syncing.net: Datensynchronisation für Windows PCs (mit Verlosung)
26. Jan
Kurz vor Weihnachten trudelte bei mir die Anfrage ein, ob ich nicht Syncing einmal vorstellen wollte – eine (kostenpflichtige) Software zur Synchronisation von Daten und Outlook auf mehreren PCs. Da dies die erste Anfrage dieser Art in diesem Blog ist, möchte ich ein paar Worte vorab verlieren:
Ich kann nicht verhehlen, dass es mich die erste Anfrage dieser Art natürlich zumindest ein ganz klein wenig stolz gemacht hat – immerhin glaubt jemand, dass hier eine passende Zielgruppe mit einer gewissen Größe mitliest. Trotz der Bauchpinselei habe ich mir gut überlegt, ob ich die Software vorstellen möchte und dazu vor der Kontaktaufnahme mit dem Hersteller mir das Produkt genau angeschaut und getestet. Ergebnis: Man kann es für bestimmte Aufgaben brauchen – daher stelle ich es Euch vor. Es ist für mich kaum absehbar, ob / wann / wer / wie oft noch ein Hersteller anfragen wird. Ich werde aber immer eine Einzelfallentscheidung treffen und nur vorstellen, was auch etwas taugt. Ein zusätzlicher Anreiz, wie Lizenzen zur Verlosung o.Ä. sind dafür nicht ausschlaggebend, aber freuen mich natürlich (und hoffentlich auch euch).Nun aber genug der Worte vorab, schauen wir uns das Programm mal an.
Syncing.net – Daten und Outlook synchronisieren
Syncing.net bezeichnet sich selbst als Synchronisationslösung für Outlook und andere Daten (auch in dieser Reihenfolge) und richtet sich an kleinere Unternehmen und Privatleute, die mit Windows arbeiten. Syncing läuft dabei im Hintergrund und gleicht Ordner und Outlook-Daten ab, sobald eine Online-Verbindung da ist. Die Daten werden dabei aber nicht online gespeichert (wie z.B. bei Dropbox), sondern alle beteiligten Rechner müssen gleichzeitig online sind. Wahlweise kann man jedoch eine Option zuschalten, die 200 MB der Daten verschlüsselt online vorhält.
Die Einrichtung
Syncing.net zeichnet sich durch eine besonders nutzerfreundliche Oberfläche aus – damit kommt jeder klar. Am Anfang kommt natürlich die obligatorische Frage nach dem Konto – ein neues anlegen oder ein bereits bestehendes nutzen.
Danach wählen wir aus, welche Option wir konfigurieren möchten.
Ordnersynchronisation
Ich entscheide mich als erstes für den Ordner-Sync. Als erstes müssen wir für einen passenden Namen dafür angeben.
Danach wählen wir aus, wo der Ordner liegt.
Zum Schluß können wir andere Benutzer zum Sync einladen.
Syncing.net arbeitet danach im Tray unbemerkt weiter, wie man es es kennt. Durch einen Klick auf das Symbol bekommt ihr den Status.
Ich habe testweise einen anderen User eingeladen, um die Syncronisation zu testen. Der andere Nutzer bekommt die Aufforderung per E-Mail, installiert die Software und kann danach dem Ordner “beitreten”.
Ist das passiert, arbeitet Syncing.net und synchronisiert die Dateien im Hintergrund.
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Fortschrittsanzeige gehört natürlich mit dazu.
Alles in allem macht Syncing.net das, was es machen soll: Es synchronisiert die angebenen Ordner – wenn beide Rechner online sind. Im Gegensatz zu Dropbox o.Ä. setzt nur die interne Festplatte Beschränkungen, dafür werden keine Daten online vorgehalten.
Outlook-Sync für Anfänger
So positiv ich von dem Ordner-Sync angetan bin, so nutzlos finde ich den Outlook-Sync. Der synchronisiert lokale E-Mail-Ordner und Kalender. Heisst: IMAP-Ordner werden nicht unterstützt, weshalb ich die Funktion auch nicht näher testen konnte. Der angekündigte Abgleich mit Mobilgeräten ist dann auch eher ein Reinfall – denn gemeint ist eigentlich nur das iPhone, was auch nur in Zusammenspiel mit einem MobileMe-Account geht – und der kostet.
Sind wir ehrlich: Mit Googlediensten kriegen wir das alls genauso gut hin, wenn wir auch eventuell bei dem Ordner-Teilen etwas tricksen müssen und Outlook 2007 von Hause aus Google-Kalender auch nur lesen kann und nicht schreiben. Alternativ gibt es auch Exchange-Konten bei diversen Anbietern für 10 Euro im Monat, bei dem dann auch Webmail-Zugriff und der Zugriff über ein iPhone oder Blackberry möglich ist.
In der Praxis lässt sich der Sync wesentlich eleganter mit Thunderbird und diversen Webdiensten erledigen – für unsereins wahrscheinlich kein Problem. Syncing.net hat aber defintiv eine andere Zielgruppe: Den Outlook-Benutzer, der sich mit technischen Hürden nicht auseinandersetzen will, der von IMAP oder Exchange noch nie was gehört hat oder jemals hören will. Er will einfach, dass es funktioniert. Und genau da setzt Syncing.net an – und funktioniert sicherlich gut.
Fazit und Verlosung
Der Outlook-Sync ist bestimmt für eine bestimmte Zielgruppe interessant, ich bräuchte ihn aber nicht. Im Gegensatz dazu ist die Ordner-Synchronisation überaus interessant – vor allem weil sie so einfach funktioniert. Passenderweiser wird auch nur eine “File Sharing Version” angeboten, die auf den Outlook-Kram verzichtet. Permanent Fotos mit den Schwieger-Eltern oder der Oma austauschen? Kein Problem! Syncing.net ist so einfach, das kapiert sogar die Oma. Einziger Wehrmutstropfen: Macs müssen draussen bleiben.
Und jetzt kommt noch was Nettes für Euch: Man hat mir 6 Pro Lizenzen im Wert von jeweils 95,08 € zur Verfügung gestellt, die ich unter Euch verlosen darf. Zwei von Euch dürfen sich also über drei Pro Lizenzen freuen. Hinterlasst einfach bis zum 1. Februar 12:00 Uhr einen Kommentar – fertig.
Online-Speicher und Datei-Synchronisation mit Dropbox
30. Mai
Dropbox ist innerhalb weniger Stunden zu einem meiner wichtigsten Werkzeuge geworden. Und das, obwohl ich am Anfang echt Tomaten auf den Augen hatte – ich habe einfach nicht verstanden gesehen, was Dropbox eigentlich ist. Eigene Blödheit, dabei ist Dropbox eigentlich ein alter Hut und z.B. durch Caschy langem bekannt und erklärt.
Was ist Dropbox?
Dropbox ist primär erstmal ein Online-Speicher. Man kann also seine ausgewählten Dateien online abspeichern, hat dann von überall aus Zugriff und kann sie mit Freunden und Bekannten teilen. Soweit so unspektakulär – das können zig andere Dienste auch und lässt sich auch auf dem eigenen Server mit WebDav oder zur Not FTP regeln. Der Nachteil bei solchen Diensten ist offensichtlich: Ohne Internetverbindung kein Zugriff auf die Daten.

Was Dropbox so besonders macht, ist die Fähigkeit zur (Plattform übergreifenden) Synchronisation. Die Daten liegen zwar auf der Dropbox im Netz, bleiben aber ebenfalls lokal auf der Festplatte gespeichert und werden mit der Software synchronisiert.
Das heißt, ihr könnt erstens auch offline Zugriff auf eure Dateien – für mich ein ganz wichtiger Punkt. Hat der Provider eine Störung, der Dienst geht flöten oder sonstwas: Die Daten liegen immer noch bei Euch auf dem Rechner und sind nicht im Datennirvana verschollen. Zweitens hält die Dropbox-Software die Daten automatisch aktuell. Ihr ändert auf eurem Notebook Datei X, Dropbox aktualisiert die Datei dann automatisch auf dem Server und sobald ihr euren Desktop-Rechner startet, wir die Datei auch dort aktualisiert. Zuletzt ist dabei der Software auch egal, auf welcher Basis sie eingesetzt wird – Dropbox gibt es sowohl für Windows, als auch für Max und Linux.
So fühlt sich Dropbox an
Um Dropbox richtig nutzen zu können, muss man die dazugehörige Software installieren. Danach kann man auswählen, wo im System die Dateien (in der Regel ein Ordner Namens “My Dropbox”) abgelegt werden. In meinem Fall habe ich mich dazu entschlossen, den Ordner direkt auf meiner Datenpartition zu haben (“D:\My Dropbox”).
Alle Dateien und Ordner, die nun innerhalb des Ordners “My Dropbox” abgelegt sind, werden nun von der Software im Hintergrund automatisch auf den Server übertragen und aktuell gehalten. Wer die Dropbox also massiv nutzt, lässt die Software automatisch starten und sie verrichtet ihre Arbeit still im Hintergrund.
Die einzige Umstellung für den Nutzer besteht also darin, die zu synchronisierende Dateistruktur im Ordner “My Dropbox” abzulegen. Kleine Icons zeigen zudem an, ob die Datei synchronisiert ist oder Dropbox noch dabei ist, sie zu überprüfen.
Zugriff via Webinterface
Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr auch Unterwegs Zugriff auf eure Daten habt, auch wenn ihr nicht euren eigenen Rechner dabei habt. Einloggen über das Webinterface und schon habt ihr direkt und schnell Zugriff auf alle Dateien, ohne die Software installieren zu müssen.
Weitere Vorteile von Dropbox
Es gibt noch eine Reihe weiterer Vorteile, die ich nicht unerwähnt lassen will:
- Die Kommunikation findet über SSL statt und die Daten werden auf dem Server verschlüsselt
- Dropbox führt eine automatische Versionierung der Dateien durch (Änderungen lassen sich also gezielt Rückgängig machen) und hat auch einen Papierkorb. Gelöschte Dateien lassen sich wiederherstellen
- Dateien lassen sich auch gezielt Freigeben und teilen. Nettes und einfach zu nutzendes Feature, auf jeden Fall besser als der ICQ-Filetransfer
- Und ein Vorteil, den ich persönlich festgestellt habe: Die Software funktioniert auch hinter einem Proxy-Server (Microsoft Server 2003) problemlos – ganz im Gegensatz zu so manchen WebDav-Lösungen.
Kosten
Dropbox funktioniert nach dem Freemium-Modell: In der Basisversion ist es kostenlos, wer mehr Platz will muss zahlen. Der Funktionsumfang ändert sich nicht, lediglich der zur Verfügung stehende Speicherplatz ändert sich.
In der kostenlosen Version gibt’s 2 GB Speicherplatz, die ihr voll nutzen könnt. Das ganze kann man sogar bis zu 5 GB hochschrauben, wenn man weitere Freunde einlädt. Für jeden neuen Benutzer erhaltet sowohl ihr, als auch eurer Freund zusätzlich 250 MB Speicherplatz – bis eben maximal 5 GB. Wer also noch nicht bei Dropbox angelegt ist, kann dies über diesen Link tun und erhält damit direkt 250 MB mehr Speicherplatz (und ich auch, yieha!).
Darüber hinaus gibt es zwei Zahlmodelle: 50 GB für 9.99 Dollar im Monat oder 100 GB für 19.99 Dollar im Monat. Finde ich zwar jetzt nicht wirklich teuer, aber ein Schnapper ist es auch nicht. Die Hürde liegt hier definitiv schon etwas höher, als z.B. bei FlickR (25 Dollar pro Jahr). Wenn ich also mal an die Grenze stoße, würde ich aber ein Update in Erwägung ziehen – aber testet es erstmal selbst. Ich bin begeistert und der USB-Stick muss nicht mehr täglich mit zur Arbeit








