Wahlkampf ist eigentlich wie eine Party: Musik gehört dazu. Um im Bild zu bleiben: Ich würde nie eine CDU-Party besuchen, denn die schwarzen Zensurritter spielen mit Abstand die schlechtesten Lieder, da ist keine Stimmung auf der Tanzfläche. Zielsicher schaffen sie es  jedes mal einen Flop nach dem nächsten zu produzieren. Aber nach unten gibt es ja bekanntlich keine Grenzen.

Der offizielle “teAM Deutschland Song” mit dem Titel “Wir sind wir” unterbietet mit Leichtigkeit alle mir bekannten Wahlkampf-Songs. Nicht nur, dass der Text völlig beliebig ist und genauso gut ein SPD-Song sein könnte, es findet sich auch keine politische Botschaft darin. Nicht eine einzige. Das Video fügt sich in das Gesamtbild, spielt ausschließlich im Studio. Und nein: Weder Angela Merkel, Ronald Pofalla noch sonst jemand von der CDU besucht die Sänger und den (Zitat) “Erfolgsproduzenten” im Studio. Apropos: Letzterer heißt Lesie Mandoki, wird aber vom teAM Deutschland immer Mandokie geschrieben, sieht aus wie Wolle Petry ohne Freundschaftsbänden und war Sänger von Dschingis Khan. Das wahlkämpfende Musik-Elend was ich versucht habe zu beschreiben sieht so aus:

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