Beiträge getaggt mit Wordpress
Links ZweiNull #3
05. Dez
Jeden Freitag Zur Not auch Samstags gibt’s hier interessante Links. Wer nicht bis Freitags warten will kann auch meine Artikelempfehlungen abonnieren, die auch unten im Footer eingebunden sind.
25 Tools um ein Farbschemazu finden
Eine Vorstellung von 25 verschiedenen Tools, um das passende Farbschema für die Website zu finden.
Simons Tortendiagramme
Designer David Thorne präsentiert ein paar ganz besondere Storys in seinem Blog, oft bestehend aus einer Chronologie von E-Mails. Einfach göttlich. Neben dem bereits verlinkten Simon-”Es ist wie Twitter – außer das die Leute dafür bezahlen”-Edhouse sei euch noch diese Story empfohlen.
Bilder auf der Website optimieren
Google hat in seine Webmaster Tools den Punkt “Leistung” aufgenommen, mit dem man die Ladegeschwindigkeit der eigenen Seite testen kann. Grund also mal etwas zu optimieren. Beispielsweise in dem man die Bilder seines Blogs in einem Dropbox-Account auslagert. Alternativ kann ein Plugin alle hochgeladenen Bilder automatisch optimieren und die Ladezeiten nochmals um ein paar Prozentpunkte verkürzen.
Wordpress: Benutzerdefinierte Felder im Feed ausgeben
Über benutzerdefinierte Felder habe ich bereits geschrieben – wie man die nun im Feed ausgibt erklärt Frank.
Piwik: Keine IP-Adressen speichern
Wie man Piwik dazu bringt keine IP-Adressen zu speichern erklärt uns André.
Links ZweiNull
20. Nov
Jeden Freitag gibt’s hier interessante Links. Wer nicht bis Freitags warten will kann auch meine Artikelempfehlungen abonnieren, die auch unten im Footer eingebunden sind.
Saubere und semantisch sinnvolle Templates programmieren
Tabellen für Layout-Zwecke zu missbrauchen ist schon lange out. Das ist aber kein Grund mit Div-Containern um sich zu schmeißen, wenn oft auch ein Absatz mit einer entsprechenden Klasse reicht. Diesen und viele weitere Tipps bei Nick.
Wordpress: Inhalt automatisch in zwei Spalten ausgeben
Spalten, dass sind die Dinger die man aus Microsoft Word und der Tageszeitung kennt. Die gerne mit lustigen Infoboxen durchbrochen werden, damit der Leser auch ja nicht mehr weiß wo es weiter geht. Und wie die Ausgabe des Inhaltes in Spalten ganz leicht mit Wordpress zu realisieren ist, ist auf WPReceipes erklärt.
Internet Explorer 9 – Erste Einblicke
Microsoft holt aus zum nächsten Schlag gegen das Internet und entwickelt an der Version 9 des Internet Explorers. Weitere Infos dazu und den unglaublichen 32 von 100 Punkten im Acid3-Test beim Webstandard-Blog.
Teilen und Teilen lassen: TweetMeme und Facebook Share
Wie man – eventuell und unter Umständen – einige Besucher mehr auf seinen Blog ziehen kann, wenn man TweetMeme und Facebook Share einsetzt wird im Blogprojekt beschrieben.
Chrome OS – Das Betriebssystem von Google
Noch ist Google nur im Besitz von 63% aller persönlichen Daten der Internetgemeinde. Das darf natürlich nicht so bleiben, Google muss alles wissen – sonst könnten wir ja auch nicht danach suchen. Deshalb hat Google jetzt Chrome OS vorgestellt und weitere Infos gegeben. Da freut sich auch Microsoft, denn Chrome OS ist OpenSource. Windows 8 wird kurz nach Google Chrome für 249 Euro erhältlich sein.
Wordpress: Wenn auf einmal alle Artikel verschwinden
13. Nov
Wenn am Telefon eine entsetze Kundin fragt “Wo sind alle Artikel hin? Hast Du die gelöscht?”, verheißt das oft nichts Gutes. Und tatsächlich: im konkreten Fall war auch das Backend von Wordpress leer und auf der Seite gähnte einem nur “Keine Beiträge gefunden” entgegen.
Das ist natürlich weniger schön, aber im konkreten Fall sehr schnell behoben.
Schritt Eins: Ruhe bewahren
Das allerwichtigste, nicht von einer möglichen Hektik anstecken lassen. Überlegt, was ihr tut und warum. Hilfreich ist da, wenn täglich Backups gezogen werden. Denn mit dem Wissen arbeitet man schon viel ruhiger.
Schritt Zwei: Ein Blick auf die Datenbank
Nicht erwähnt habe ich, dass ich natürlich sofort im Wordpress-Backend nachgeschaut habe, wo denn alle Artikel sind. Das setze ich mal aus selbstverständlich voraus. Ein Blick auf die Datenbank bringt da schon wesentlich mehr Aufschluss. In der Regel verwendet man dafür spezielle Management-Tools, am verbreiteten ist phpMyAdmin. Das ist entweder von Hause aus bei Euch schon installiert oder kann auch unkompliziert als Wordpress-Erweiterung heruntergeladen werden.
Aber Vorsicht: Ich gebe hier keinen Crashkurs in MySQL-Basics. Wenn ihr kaum oder keine Erfahrung mit MySQL habt, solltet ihr sehr vorsichtig vorgehen (oder jemanden Fragen der sich damit auskennt). Löscht ihr einen Beitrag in einem CMS wird dieser oftmals nicht in der Datenbank gelöscht, sondern bekommt nur den Hinweis “deleted” und wird dem Redakteur ausgeblendet. Was ihr aber direkt in der Datenbank löscht und verunstaltet hat unmittelbare Auswirkungen und kann gegebenenfalls üble Folgen haben. Obacht also!
Ruft ihr phpMyAdmin dann auf, seht ihr die verschiedenen angelegten Tabellen und diverse Informationen dazu, unter anderem auch wie viele Einträge darin gespeichert sind (siehe Bild). Und tatsächlich: Im konkreten Fall gab mir phpMyAdmin für die Tabelle “wp-posts” (dort werden alle Artikel abgespeichert) die Meldung “table in use” aus, keine weiteren Informationen (das ist jetzt nicht auf dem Bild zu sehen, denkt euch aber die entsprechenden Infos in der Tabellenzeile weg). Die Tabelle hatte sich also offensichtlich etwas verheddert.
Schritt Drei: Reparieren
Der Reparaturvorgang ist mehr als einfach. Ihr wählt den Haken bei der Tabelle aus und wählt dann unten “Ausgewählte: Reparieren”. Den Rest macht (hoffentlich) MySQL alleine und schon sind wieder alle Einträge da.
Das ist wahrlich kein Grund in Panik zu verfallen und die Lösung innerhalb von wenigen Minuten vollzogen.
Woher kommt das Problem?
Datenbank-Tabellen können sich schon mal verheddern – mir ist es schon zwei, dreimal bei einer größeren TYPO3-Installation passiert. Dort hatte sich im Abstand von mehreren Monaten die Tabelle für die Realurl-Ausgabe verhackt. Die Folge: Keine Unterseite konnte mehr aufgerufen werden. So etwas passiert, ist aber relativ selten. Im konkreten Fall “Wordpress” ist es mir noch nie passiert – und ich betreue ja so einige Blogs.
Disclaimer – Es gibt viele Ursachen
Natürlich ist diese Lösung jetzt nur Beispielhaft für das konkrete Problem. Es kann natürlich auch viele andere Ursachen geben, von Selbstverschulden bis zu Hacker-Angriffen. Ich empfehle auf jeden Fall immer einen Blick auf die Datenbank zu werfen – so könnt ihr sehen ob noch Daten vorhanden sind (in diesem Fall die Funktionen “Überprüfen” und “reparieren” nutzen) oder die Tabelle tatsächlich leer ist. Generell solltet ihr aber dafür sorgen, dass regelmäßig Backups gezogen werden. Ob ihr dies für Euch selbst erledigt oder eben euren Hoster machen lasst (falls er es nicht ohnehin tut), sei euch überlassen.
Wordpress: Piwik im Dashboard
14. Jun
Wer die freie GoogleAnalytics-Alternative Piwik nutzt, muss auch in Wordpress nicht auf den Komfort von Statistiken im Dashboard verzichten. Möglich macht dies das Plugin WP-Piwik von André Bräkling. Ich gebe eine kurze Einführung in die Einrichtung und einen Überblick über die Funktionen.
Wordpress und Wordpress MU werden ab Version 3 eins
02. Jun
Ein mögliches Einsatzszenario einer Wordpress MU – Installation habe ich bereits in einem meiner ersten Postings beschrieben. Wie nun diverse Quellen berichten, soll die MultiUser-Variante von Wordpress mit der “normalen” Version verschmolzen werden. Als Perspektive wird dafür Version 3 genannt und die Information als gesichtert angesehen, immerhin stammt sie vom Wordpress-Entwickler Matt Mullenweg selbst.
Benutzerdefinierte Felder in Wordpress ausgeben
15. Mai
Vorab
In der Regel sitze ich ja den Tag über am Rechner und baue an irgendwelchen Websites rum. Überwiegend auf TYPO3-Basis, zuletzt gibt es aber eine horrende Häufung an Wordpress-Projekten. Da kommt es dann permanent vor, dass ich irgendeine Funktion/ein Verhalten erreichen will und dafür eine Lösung finde(n muss). Das ist mal aufwendig, öfter aber auch ganz simpel. Mehr >
Wordpress das Zählen beibringen
05. Apr
Nicht erst in diesem Blog hatte ich das Problem, dass Wordpress statt der tatsächlichen Anzahl der Kommentare, die Summe aus Kommentaren und Trackbacks anzeigt. Auch ich empfinde das als etwas störend, da für mich Trackbacks nicht unbedingt mit Kommentaren gleichzusetzen sind. Für schnelle Abhilfe sorgt in diesem Fall Jeriko, der in seinem Blog das passende Snippet zur Verfügung stellt. Das einfach im eigenen Theme-Ordner in die functions.php packen und fertig: Wordpress zählt ab jetzt richtig.
Der Start des eigenen Blogs: Wordpress MU vs. Wordpress
30. Mrz
Eigentlich könnte es ja so einfach sein: Man entschließt sich (mit Wordpress) zu bloggen, installiert Wordpress auf dem eigenen Webspace und legt los. Zahlreiche Foren und Blogs unterstützen einen dann dabei, das richtige Theme oder die passende Erweiterung zu installieren.
Ich möchte aber einen Schritt vorher ansetzen: Bei der strategischen Frage nach der Auswahl des Systems. “Was soll ich denn mit Wordpress MU anfangen?” fragt sich da der eine oder andere. Schließlich ist Wordpres MU ja die Multiuser-Version von Wordpress, wie sie z.B. auch auf Wordpress.com eingesetzt wird. Leicht lassen sich damit eigene Blogs in der Form subdomain.eigene-domain.tld anlegen. Wer die Registrierung freigibt, kann sogar ein eigenes Blognetzwerk schaffen.
Wann ist WPMU als Plattform interessant?
Doch wieso sollte man als “normaler” Blogger auf WPMU zurückgreifen? Da ich mich gerade beruflich etwas mit WPMU beschäftige, stieß ich in den diversen Foren auf einen interessanten Ansatz: Da wird WPMU (in Verbindung mit einigen Erweiterungen) genutzt, um bei mehreren eigenen Blogs den Wartungsaufwand zu minimieren. Plant man also in absehbarer Zeit mindestens ein weiteres Blog zu starten, kann man mit Wordpress MU sich eine Menge Zeit und Arbeit ersparen. Aber auch für kleinere Unternehmen oder Selbstständige, die einigen Kunden ein Blog aufsetzen wollen, kann sich der Einsatz hier lohnen.
Vorteile beim Einsatz von WPMU
Der offensichtlichste Vorteil beim Einsatz einer Multiuser-Umgebung ist, dass man sich die Zeit für zusätzliche Installationen spart. Datenbank anlegen, Source hochladen und die Installationsroutine zu durchlaufen werden also überflüssig. Für erfahrene Benutzer spielen diese Arbeitsschritte aber kaum eine Rolle, in maximal fünf Minuten hat man das abgehakt.
Interessanter wird es da schon beim Updaten: Erscheint eine neue Wordpress-Version, ein Security-Fix oder eine neue Version einer eingesetzten Erweiterung geht es los: Sämtliche Blogs müssen geupdatet werden. Ganz aktuell ist natürlich das Beispiel der Umstellung auf Sommerzeit: Auch wenn der einzelne Arbeitsschritt nicht viel Zeit kostet, so ist es doch nervig und letztendlich macht es die Masse aus.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich beim Einrichten neuer Blogs, da diverse Einstellungen bereits vorgegeben werden können, Erweiterungen installiert und Themes vorhanden sind. Also nicht erst wieder das große Erweiterungsinstallieren und Themesuchen. Das Nötige ist bereits vorhanden und kann auch für einzelne Blogs (de-)aktiviert werden. Nur das Nachinstallieren eventuell fehlender Erweitertungen/Themes muss noch erledigt werden.
Auch der Aufwand für die manuelle Datensicherung reduziert sich drastisch, es reicht die eine Datenbank und die eine Ordnerstruktur zu sichern und der Aufwand muss nicht für jedes Blog einzeln wiederholt werden.
Nachteile von WPMU
Es könnte ja so einfach sein und der Einsatz von WPMU wäre immer empfehlenswert, für den Fall der Fälle… So leicht ist es aber nicht. Wordpress MU basiert zu 99% auf Wordpress. Das eine Prozent macht aber schon einen größeren Unterschied:
- Neue Versionen für WPMU sind immer erst deutlich nach einer neuen Wordpress-Version erhältlich. So erschien Wordpress 2.7 bereits am 11. Dezember 2008, die Version 2.7 von Wordpress MU aber erst am 29. Januar 2009. Aktuell ist auch noch keine MU-Version 2.7.1 erhältlich, wohingegen es die Version für die normale WP-Installation seit längerem gibt.
- Nicht alle Plugins funktionieren mit WPMU problemlos. Einige funktionieren gar nicht, andere (wie z.B. auch die von mir eingesetzte Fancy Box, nach Empfehlung von Caschy) funktionieren zwar im Blog, machen aber Probleme im Admin-Bereich.
- Der anfängliche Aufwand, sich in die Funktionsweise von WPMU einzuarbeiten, ist im Gegensatz zum normalen System höher. Für mich stellt das zwar kein großes Problem dar, aber für den ein oder anderen dürfte dies eventuell schon zu viel des Guten sein.
- Sämtliche beschriebene Vorteile, können sich auch schnell nachteilig auswirken: Crasht die WPMU-Installation einmal, ist das Backup unbrauchbar oder eine Erweiterung blockiert das ganze System, so sind ggf. alle dort laufenden Blogs in Mitleidenschaft gezogen.
Fazit und Ausblick
Einige Aspekte habe ich noch nicht erwähnt. Hat man z.B. ein gut besuchtes Blog aufgebaut, muss man sich über kurz oder lang Gedanken über die Performance des Systems machen. Bei WPMU-Installationen kann dies aber schneller der Fall sein, als einem vielleicht lieb ist. Trotzdem ist dies für mich kein generischer Nachteil einer WPMU-Installation. Zudem funktioniert das automatische “Pingbacken” scheinbar seit MU-Version 2.6.2 nicht mehr, man muss manuell die Trackback-URLs eingeben – ein Fehler der sicherlich hoffentlich in MU-Version 2.8.x behoben wird.
Wordpress MU eignet sich besonders dann, wenn man schon im Vorfeld weiß, dass man mehrere Blogs betreiben will – egal ob man vorhat dies selbst zu tun, oder einzelnen Kunden anzubieten. Der Aufwand für den Grundbetrieb, Updates und die Datensicherung kann man so reduzieren. Eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Wordpress und eventuelle PHP-Grundkenntnisse sollten vorhanden sein, auch um einige Erweiterungen auf MU-Tauglichkeit umzuarbeiten, sollten aber vorhanden sein. Wer also schon arge Probleme beim Einsatz einer normalen WP-Installation hat, sollte sich den Umstieg/Einstieg auf WPMU gut überlegen.
Einige der angesprochenen Funktionen und Vorteile von WPMU basieren auf dem Einsatz spezieller MU-Erweiterungen. Die hier einzeln vorzustellen hätte den Rahmen gesprengt, ich werde diese aber in kommenden Beiträgen näher vorstellen.



